Möbelaufbau mit zwei linken Händen

An einem Donnerstagmorgen klingelte es an der Tür – und wenige Minuten später standen auf einmal über 20 Pakete in unserem Wohnzimmer. Liefertag und -zeit waren natürlich zuvor mit der Spedition abgesprochen, das gesamte Liefervolumen ließ sich im Voraus aber nur schwer abschätzen, wenn man nicht gerade täglich mit Möbellieferungen zu tun hat. Zum Glück hatten wir ein paar Helfer organisiert (erster Tipp: Ein paar Hände mehr können wirklich nicht schaden), damit Andi die gute Fracht nicht komplett alleine in den ersten Stock wuchten musste – und in weiser Voraussicht schon mal für etwas Platz in unserem Wohnzimmer gesorgt. (Zweiter Tipp: Stellt nicht alle Kartons gleich ins Kinderzimmer – den Platz dort braucht ihr später zum Aufbauen.) Und so wuselten viele Hände und Füße einen Karton nach dem anderen in unser trautes Heim. Ich war zu der Zeit ja fein raus. Da soll mir noch einer sagen, dass so eine Schwangerschaft nicht auch ihre Vorteile hat.

Da stehen die Möbel nun und wollen aufgebaut werden. Sich erstmal einen Überblick zu verschaffen, erleichtert die spätere Arbeit immens.

Auf jeden Fall wollten die Pakete jetzt nach Möbelstücken sortiert und nach und nach ins Kinderzimmer zum Aufbau gebracht werden. Selbstverständlich ein Möbelstück nach dem anderen. Mit dem Lieferschein in der Hand konnte ich dann auch wieder „mit anpacken“ und die Sortierung koordinieren – und kam mir endlich auch wieder etwas nützlicher vor. Eigentlich hätte ich gerne noch mehr geholfen, da es mir eine unheimliche Freude bereitet, Möbel aufzubauen. Aber Andi hatte mir zuvor ein striktes Verbot ausgesprochen – und wurde nicht müde, dieses den Tag über gebetsmühlenartig zu erneuern. Na ja, nur daneben zu stehen ist einfach nicht mein Ding. (Vor allem nicht, wenn ich beim Zusehen manchmal einfach einen besseren Weg wüsste, die Teile zusammenzubringen.)

Gängiges Werkzeug zur Hand zu haben, ist für den reibungslosen Aufbau auf jeden Fall empfehlenswert.

Es ist nicht gerade so, dass Andi zwei linke Hände hat – aber seine Stärken liegen definitiv auf einem anderen Gebiet, was auch gut so ist. Die anderen Helfer hatten sich mittlerweile auf ihren Weg zur Arbeit gemacht. Für unseren Knirps machte Andi sich, unterstützt von seiner Schwester (dritter Tipp: Den Aufbau sollten mindestens zwei Leute gemeinsam angehen, bei einem Kleiderschrank eher drei), gerne an diese Arbeit – und wurde überrascht, denn so schlimm wie die Male zuvor, als wir Möbel von anderen Herstellern aufgebaut hatten, empfand er es gar nicht.

Die Pläne waren sehr schön strukturiert und leicht verständlich, alle Einzelteile sehr gut verpackt (um Beschädigungen und Kratzer zu vermeiden), die Bauteile nicht nur augenscheinlich sehr hochwertig (und zum Teil ziemlich schwer) … und alle Komponenten fügten sich nahtlos ineinander, wenn auch manchmal ein klein wenig nachgeholfen werden musste (vierter Tipp: Es kann definitiv nicht schaden, gängiges Werkzeug inklusive eines Gummihammers bereitliegen zu haben – der Akku-Schrauber ist zwar ab und an ganz nützlich, darf aber nicht bei allen Montageschritten eingesetzt werden. Genaueres ist aber in der Anleitung vermerkt). Dafür passte alles zusammen, ohne dass unschöne Spalte blieben, und nichts wackelte, wenn es mal zusammengebaut war (fünfter Tipp: Wer die großen Umverpackungen aus Pappe als Unterlage verwendet, vermindert das Risiko unschöner Kratzer in den Bodenbelägen). Da musste sogar Andi zugeben, dass Möbel aufzubauen auch eine spaßige Angelegenheit sein kann.

Damit Fußbodenbeläge nicht beleidigt werden, empfiehlt sich eine gute Unterlage – auch für abgelegtes Werkzeug.

Vor allem, wenn nach getaner Arbeit das Kinderzimmer steht … und sich dieses tolle Gefühl der Vorfreude ausbreitet. Dass in diesem Bettchen bald unser Knirps schlummern wird, in diesem Schrank seine Klamotten liegen werden – und wir viel Spaß mit ihm auf der Wickelkommode haben werden. Dazu gesellte sich die Genugtuung, mit den Möbeln auf jeden Fall die richtige Entscheidung getroffen zu haben: Der Aufbau war gut zu bewältigen (auch wenn man nicht sonderlich handwerklich begabt ist), die Möbel sind super hochwertig, gut verarbeitet und zu keinem Zeitpunkt hatten wir beim Aufbau irgendwelche Kleber oder Lacke gerochen.

Ein rundum gutes Gefühl: Bei der Matratze (wir haben uns für die AIRWELL® 400 von PAIDI entschieden) nahmen wir zu keiner Zeit einen unangenehmen Geruch oder Ausdünstungen wahr.

Außerdem sehen die Möbel einfach wunderschön aus und ich konnte endlich anfangen, die Sachen, die wir bereits bekommen oder gekauft hatten, einzuräumen. Himmlisch.

Und Andi?! Der darf sich darauf freuen, wenn unser Kleiner mal etwas größer ist, denn die Möbel sind ja mitwachsend und das Programm STEN auch in der PAIDI Kidsworld erhältlich und somit bis ins Teeny-Alter erweiterbar. Da finden wir also sicher noch ein paar schöne Möbel, die er mit Sicherheit dann total gerne zusammenbauen wird.

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