Große Aufregung bei Nando: „Mama, meine Kollegen kommen in den Kindergarten!" Ihr müsst wissen, Nando ist seit letztem Sommer „echter“ Kinderpolizist :-) Mit Kinderpolizeimarke und allem, was dazu gehört.
Für die Verkehrserziehung kamen zwei Polizisten zu den Vorschulkindern. Nando musste natürlich seine sämtlichen Polizeianstecker, seine Marke und seine Kelle mitnehmen.
Nach dem Kindergarten, war das Erste, was er von dem Besuch erzählte: "Wir haben ferngesehen. Drei Filme!" Am Spannendsten fand Nando, dass er nicht nur nicht mit Fremden mitgehen oder gar mitfahren darf, sondern nicht einmal mit einem Polizisten. Das konnte er so gar nicht verstehen. Dass selbst bei seinen Kollegen jemand dabei sein könnte, der nur nett tut. Puh, ein wirklich schwieriges Thema. (Und ich dachte, es geht um Verkehrserziehung!)
Ich bin dagegen, Nando zu vermitteln, dass Menschen schlecht oder gefährlich sein könnten. Letztendlich sind es, ich schätze mal, ein Mikropromill der Bevölkerung. Ich finde, dass das unnütze Angst schürt und das muss nicht sein. Was, wenn er sich verläuft? Dann traut er sich nicht mehr, sich von einem Polizisten bringen zu lassen?! Nee, nee.
Ich hab's dann versucht so zu lösen: Wenn ihn ein Polizist anspricht, soll er sich den Weg erklären lassen, wenn Nando zu einem Polizisten geht und Hilfe sucht, dürfte er dann auch mitfahren. Hat jemand von Euch 'ne andere Idee?