Wellness ist ja in aller Munde ...auch ich gönne mir jeden zweiten Tag etwas für Körper und Seele. Schaumbad, Massage, Fußpflege, Sauna, Dampfbad - schön wär’s! Das war in der Zeit vor Lena meine Vorstellung von Wellness und diese konnte ich mir auch von Zeit zu Zeit gönnen. Nun ist aber die Zeitrechnung nach Lena angebrochen, was bedeutet, dass meine Maßnahme zur Wellness eine mehr oder weniger ausgiebige Dusche ist. Besonders entspannend ist diese dann, wenn ein anderer „Babysitter“ als das Babyphone mein Töchterlein währenddessen überwacht. Nie hätte ich gedacht, dass mich Duschen, Eincremen und Haare fönen ohne Zeitdruck einmal so glücklich machen könnte! Meine Freundin – selbst Mutter einer halbjährigen Tochter – hat mir wohlwissend zur Geburt ein fein duftendes Duschgel geschenkt ... für die „Muttiwellness“.
Bei meiner Tochter gestaltet sich das Wohlfühlprogramm jedoch etwas ausgiebiger: Neben ständigem Herumtragen, Kuscheln und auf dem Bauch Schaukeln wird meine Maus natürlich auch auf dem Wickeltisch massiert und gestreichelt. Für weitere Entspannung sorgt ein Fön ... wirklich! Beim Fönen eines vollgespuckten Stramplers bemerkten wir, dass sie auf den warmen Luftstrom total „abfährt“, sie schaut dann ganz glücklich und räkelt sich wohlig. Selbst wenn sie vorher noch so geschrieen hat, der Fön wirkt (fast) immer. Das wöchentliche Bad ist natürlich wellnesstechnisch ein echtes Highlight, was man ihr immer anmerkt, wenn sie es sich in der Wanne behaglich macht. Für dieses Bild nimmt man gerne in Kauf, dass sie anschließend dann meistens eher unleidlich ist ...