Jetzt muss ich noch eineinhalb Wochen arbeiten, dann bin ich „schon“ im Mutterschutz. So langsam wird es also wirklich „ernst“. Andi und ich waren uns eigentlich einig, uns mit dem Kauf der Babyausstattung so lange wie möglich zurückzuhalten (man weiß ja nie). Eine gewisse „Demut“ bleibt ja bei allen (bisher wirklich stets) hoffnungsvollen Untersuchungsergebnissen doch bestehen. Meine Mama „würde ja niemals irgendetwas im Voraus kaufen“. In zwei Monaten werden wir unsere kleine Tochter aber - so Gott will - hier bei uns haben (vielleicht sogar früher...?). Also wird es für einige Teile der Babyausstattung irgendwie doch schon Zeit... Den Kinderwagen haben wir inzwischen ausgesucht und bestellt. Glücklicherweise bot man uns im Fachgeschäft an, zunächst nur eine Anzahlung zu leisten und den Wagen dann bis zum „Bedarf“ lagern zu lassen. Auch die Möbel für das Babyzimmer konnten wir jetzt noch in aller Ruhe planen, auswählen und (unter Berücksichtigung von Lieferzeiten) bestellen. Das bietet mir dann doch auch für die nächsten Wochen ein höchst willkommenes neues Betätigungsfeld! Ich bin nämlich Weltmeister im Umräumen, -stellen und –dekorieren! Doch dann wären da noch die KLEIDER ... was gibt es für süße Babyklamotten!!! Unter Aufbietung allerhöchster Geduld und Vernunft - ersteres ist bei mir ansonsten bisweilen nicht ganz so ausgeprägt - halte ich mich aber bisher wirklich schwer zurück: Erstens habe ich viele freundliche Leihgaben von Freunden und Verwandten. Die Zwerge wachsen ja ohnehin so schnell! Zweitens weiß ich ja nicht, welche Größe wir wann brauchen werden ... es geht ja auf den Herbst und Winter zu. Auf süße Sommerkleidchen darf ich mich dann wohl erst nächstes Jahr stürzen. Aber ein „Motivationsstrampler“ hängt schon seit Längerem im künftigen Babyzimmer am Schrank. Er dient mir gaaanz psychologisch der „Visualisierung“. Dennoch ist die Vorstellung immer noch sehr abstrakt, auch wenn ich mindestens einmal täglich in meiner Vorstellung den Strampler „mit Leben“ fülle ...