Geburtsvorbereitung

Gestern waren wir bei einem Partner(kompakt)kurs bei einer sehr kompetenten und sympathischen Hebamme ... Wegen sintflutartiger Regenfälle auf der Autobahn kamen wir etwas zu spät an. In einem Seminarraum hatten sich bereits neun „schwangere“ Paare auf großen Gymnastikmatten niedergelassen, aber wir fanden auch noch ein Plätzchen bei diesem „sit in“. Am Vormittag übten wir dann beispielsweise das bewusste  und gezielte Atmen (ich wartete ja schon mit großer Sorge auf das „Hecheln“ im Duett mit meinem Mann). Das war aber dann wider Erwarten sehr angenehm und machte deutlich, welche wichtige Rolle die Atmung bei Wehen und Geburt spielt ... keine Spur von „Hecheln“ - zum Glück! In der Mittagspause konnten wir uns den Kreißsaal und die Wehenräume anschauen. Auch hier waren wir positiv von einer recht heimeligen Atmosphäre ohne Krankenhausmief überrascht. Der Nachmittag brachte unter anderem noch eine „Demonstration“ der Geburt mit einem weiblichen Becken und einer Babypuppe (auch hier wieder eher Erleichterung meinerseits ... offensichtlich waren alle von mir bisher gesehenen Skelette männlich, denn es war mir schon immer schleierhaft, wo DA ein Baby durchpassen soll). Uns faszinierte besonders, dass durch „geschicktes“ Drehen des Köpfchens bei einer „normalen“ Geburt alles ja doch wunderbarerweise ineinander passt. Zum Abschluss stellten wir uns bei einer „Fantasiereise“ von der ersten Wehe bis zu dem Moment, in dem das Würmchen auf meinem Bauch liegt, alles noch einmal ganz genau vor. (Ich hatte meinen Mann ja im Verdacht, nach den „Strapazen“ der Geburt so erschöpft – oder entspannt - gewesen zu sein, dass er kurzzeitig wegdöste) Dieser Tag brachte für uns beide als werdende Eltern intensive und wichtige Erfahrungen, sowie ein ganz sicheres Gefühl von: Wir beide schaffen das schon, gemeinsam ...


Kommentare

Keine Einträge

  • Change language
  • Deutsch
  • English
  • Français
  • Русский