Dreht sie sich?

Mein kleines Mädchen hat es sich wohl in den Kopf gesetzt, diesen lieber erst einmal „oben“ zu behalten. Eigentlich wäre  es jetzt nämlich höchste Zeit, ihn in Richtung „Geburtskanal“ zu bewegen, also sich „auf den Kopf zu stellen“. Bisher sitzt sie aber noch, werkelt mit ihrem Köpfchen meistens oberhalb meines Bauchnabels herum und strampelt mir beim Sitzen in meine „Speckfalte“ oder die Eingeweide. Ich kann es ja irgendwie verstehen ... wer will schon kopfüber hängen, wenn er auch sitzen kann? Leider würde diese momentane „Beckenendlage“ bedeuten, dass sie per Kaiserschnitt zur Welt kommen müsste. Es gäbe zwar auch die Möglichkeit einer natürlichen Geburt, aber die erscheint doch sehr riskant und es gibt hierzu sehr geteilte Meinungen (auch aus medizinischer Sicht). Letzte Woche habe ich mich in meiner Geburtsklinik angemeldet und  mich ausführlich mit der Hebamme besprochen. Sie hat mir einige Möglichkeiten aufgezählt, was ich noch versuchen kann:
1. Ein Glöckchen um den Bauch hängen, denn die Kinder „gehen dem Geräusch nach“. (Deshalb laufe ich seit Tagen „bimmelnd“ durch die Gegend ... mein Mann findet’s gut, denn dann weiß er immer, wo ich bin.)
2. Eine „indische Brücke“ machen. (Mit Bauch schon ein bisschen „akrobatisch“, aber wenn es helfen soll ...)
3. Stimulierung meiner Füße mit einer „Moxa-Zigarre“. (Das ist mir ein bisschen suspekt, obwohl mir inzwischen schon einige Frauen glaubhaft bestätigt haben, dass es funktioniert.) Am Samstag auf einer Feier kamen dann von einigen erfahrenen Müttern noch einige Ratschläge dazu: Mit der Taschenlampe auf dem Bauch den „Weg weisen“, eine Spieluhr unten auf den Bauch legen, Fußreflexzonenmassage, usw. Da wird es mir ja in den nächsten Tagen nicht langweilig werden, denke ich. 


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