Pränataldiagnostik und Männerwochenende

Am Dienstag nach Ostern war wieder ein spannender Termin: Wir haben uns – im Gegensatz zur 1. Schwangerschaft – auf Anraten der Frauenärztin entschieden, einen so gennanten Fehlbildungsultraschall durchführen zu lassen. Hauptgrund dafür war die Sorge, dass unsere Kleine eventuell eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte haben könnte. Felix hatte nämlich bei der Geburt einen ganz kleinen Ansatz davon, der aber nie behandlungsbedürftig war und mittlerweile so gut verwachsen ist, dass man nichts mehr davon sieht, wenn man ihn nicht sehr genau untersucht und die Vorgeschichte kennt.
Da so etwas erblich ist, bestand zumindest Anlass zur Überprüfung. Zu unserer großen Erleichterung war aber alles, was man untersuchen konnte - einschließlich der Lippen und des Gaumens - entwicklungsgemäß für die 24. Schwangerschaftswoche und damit in Ordnung. Unsere Kleine wurde außerdem noch komplett vermessen; insbesondere Oberschenkelknochen und Füße sind „Größe XXL“. Sie wird also sehr wahrscheinlich mal ein recht großes Mädchen werden, was aber nicht zwingend bereits bei der Geburt so sein muss. Felix war auch „nur“ 51 cm lang und relativ leicht, als er auf die Welt kam, aber die Füße hatten bereits die Größe für Erstlingssöckchen deutlich überschritten. Da mein Mann und ich beide ziemlich groß sind (knapp 2 und 1,80 m), wäre ein eher kleines Kind aber auch ungewöhnlich.
Dummerweise geht bei Mama der hartnäckige Infekt einfach nicht weg, und so hatte Felix zu seiner Begeisterung aktuell ein eher umfangreiches „Männerwochenende“. Papa hatte ihm eine tolle Parkgarage bei ebay ersteigert, und die beiden waren nur mit sehr überzeugenden Argumenten (Essen ist fertig …) von ihrem neuen Spielzeug wegzulocken.


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