Die Aufbauarbeit beginnt

Irgendwie hat der Bauch momentan aufgehört zu wachsen. So kommt es mir zumindest vor. Unser Baby tritt auch nur, wenn ich gerade mal nicht in der Nähe bin. Also, das momentane Vater–Tochter–Kontaktaufnehmen ist eher eine Fehlanzeige.
Anja geht es soweit ganz gut, wenn da nicht das Wasser wäre. Langsam bilden sich Wassereinlagerungen. Deshalb hat sie das gemeinsame Schwangerenschwimmen als zu wenig erachtet und geht jetzt öfter ins Bad. Es hilft zwar ein wenig, aber leider nicht genug. Die Finger schwellen in der Früh an. Die Unterschenkel bekommen solche Schwellungen, das die Socken einschnüren. Zu allem Übel lässt sich dann noch dazu eine Krampfader am Bein blicken.
Es kam bereits die neue Hebamme vorbei und hat Anja akkupunktiert. Vergebens, wie Anja meinte.
Auch der Schlaf wird unruhiger, sodass ich schon ein paar Mal auf die Couch umziehen musste. Klar ist für mich als „Beobachter“, das sie etwas deprimiert ist. Also leiste ich derzeit Aufbauarbeit und mache ihr viele, ernstgemeinte Komplimente und versuche Sie zum Lachen zu bringen. Ich setze mich u.a. vor den Bauch, küsse ihn sanft, aber hastig und singe dabei selbst gedichtete Ulklieder über Mutter und Baby. Auch spreche ich meiner zukünftigen Tochter gut zu. Sie möge doch von der Blase bitte runtergehen. Dabei biete ich unserem Baby als Belohnung Schokolade an. Aber das mit der Nahrungsaufnahme durch die Nabelschnur muss mir einer nochmal erklären. Da hab ich wohl was nicht verstanden (grins).


Kommentare

Keine Einträge

  • Change language
  • Deutsch
  • English
  • Français
  • Русский