
Letzte Woche trafen wir uns mit Jonas' bestem Freund Julius, dessen großem Bruder Philipp und ihrer Mutter auf der Eisbahn. Die drei waren schon öfter da, haben auch eigene Schlittschuhe und können es schon ganz gut, besonders
Philipp. Unsere Kinder fuhren zum ersten Mal und ich selbst bin seit ungefähr 20 Jahren nicht mehr auf Schlittschuhen gestanden. Also liehen wir uns welche aus und zogen diese erst einmal an, was schon einige Zeit in Anspruch nahm.
Auf dem "Trockenen" konnten beide ganz gut stehen bzw. gehen. Als wir allerdings auf das Eis wollten, wurde die Bahn kurzzeitig geschlossen, weil die Eismaschine erst einmal wieder die Bahn geglättet hat. Als die Fläche wieder
freigegeben war, meinte Jakob, er geht da drauf und kann sofort Schlittschuh laufen. Aber kaum stand er wieder an der Bande, saß er schon auf dem Hosenboden. Zum Glück hatten die Kinder Schneehosen an und waren deshalb ganz gut gepolstert.
Eigentlich wollte ich ja erst selbst zwei Runden drehen, bis ich die Kinder an die Hand nehme, damit ich ein bisschen sicherer werde, aber das war leider nicht drin. Jonas fuhr die ganze Zeit an meiner Hand und wurde immer besser. Er
versuchte auch die Bewegungen so zu machen, wie ich es ihm zeigte. Bei Jakob hatte ich da weniger Chancen. Er fand Mama ziemlich uncool und orientierte sich lieber an den Teenagern, die mit ziemlich viel Tempo die Bahn rauf und
runter fuhren, egal ob vorwärts oder rückwärts. So lag er die meiste Zeit am Boden, aber er gab nicht auf.
Wir mieteten uns auch eine "Hilfe", an der sich die Kinder festhalten und die sie vor sich herschieben konnten. Jakob kam anfangs gar nicht damit klar, aber mit der Zeit wurde es immer besser. Und Jonas schnappte sich das Ding kurz vor Schluss und drehte zwei Runden auf der Bahn ohne hinzufallen. Und das ist für einen 4-Jährigen durchaus eine gute Leistung - zumal er vorher noch nie auf dem Eis stand. Jedenfalls haben beide gesagt, sie wollen das bald mal wieder machen.