Kindergarten (Silvia)

Tschüss

Die Zeit für mich als Paidi-Blogschreiberin geht nun zu Ende. Mittlerweile ist ein ganzes Jahr vergangen. Jonas wird im Juli fünf Jahre alt und ist somit schon bald ein Vorschulkind. Nachdem er ja einen großen Bruder in der Schule hat, ist es für uns Eltern offensichtlich, wie schnell die Zeit vergeht. Manchmal dann auch zu schnell ...
Jonas hat sich im Lauf des letzten Jahres ganz schön weiter entwickelt. Er ist mittlerweile ein großer Junge, der ganz genau weiß, was er will und was nicht. Was es natürlich manchmal für uns Eltern nicht gerade leicht macht. Aber das ist eben so. Und wie gesagt, er hat ja auch noch einen älteren Bruder, mit dem wir das gleiche Spiel durchmachen mussten und müssen.
Der Kindergarten ist für Jonas allerdings sehr wichtig geworden. Er hat seine Freunde gefunden und fühlt sich dort sehr wohl. Auch wenn er manchmal zu Hause bleiben möchte, besonders wenn er ein paar Tage krank war. Wie uns auch die Erzieherinnen bestätigen, hat er seinen Platz gefunden, und ist immer dabei, seinen Spaß zu haben und mit dem notwendigen Ernst an geplante Arbeiten zu gehen.
Zurzeit ist natürlich Ostern ein ganz großes Thema. Er möchte seine Eier ordentlich bemalen, damit sie an unserem Osterstrauß schön aussehen. Außerdem freut er sich schon darauf, dass er im nächsten Kindergartenjahr als Vorschulkind endlich mit Holz werken und töpfern darf. Das ist für ihn ein ganz wichtiger Schritt. Dann gehört er zu den "ganz Großen"! Er redet auch schon ganz oft über die Schule und möchte schon lesen. Aber das dauert eben noch. Wir sind gespannt, wie er sich so macht!


Langweilig

Die vergangene Woche war für Jonas richtig schlimm. Schon am Sonntag bekam er einen Magen-/Darminfekt und lag erst mal flach. Ihm ging es richtig schlecht. Er musste sich ständig übergeben und dann hatte er auch noch zusätzlich  schlimme Bauchschmerzen. Er legte sich ständig auf den Boden und rollte sich zusammen. Er konnte einem schon richtig leid tun. Zum Glück musste er sich ab Montag nicht mehr übergeben, allerdings musste er dann ständig anderweitig zur Toilette rennen. Das ging ganze drei Tage so. Es ging ihm eigentlich gar nicht so schlecht, da die Bauchschmerzen auch langsam nachließen. Allerdings konnten und wollten wir ihn so natürlich auch nicht in den Kindergarten schicken. Ab Dienstag jammerte er den ganzen Tag, wie langweilig es denn zu Hause sei, weil ich dann doch auch nicht die ganze Zeit mit ihm spielen konnte. Er wartete jeden Tag sehnsüchtig auf seinen Bruder, damit es nicht so langweilig ist. Allerdings musste Jakob erst einmal jeden Tag seine Hausaufgaben erledigen und hatte auch nicht die ganze Zeit Lust, sich um seinen kleinen Bruder zu kümmern. Schließlich hatte er auch Fußballtraining und andere Verpflichtungen ... Jonas' Training am Mittwoch mussten wir selbstverständlich absagen. Da wollte er aber auch nicht wirklich hin, da er Angst hatte, es könnte ihm ein kleines Malheur passieren.
Ab Donnerstag wurde Jonas dann ziemlich unausstehlich oder nennen wir es unausgeglichen. Nichts machte ihm Spaß. Als ich mit ihm dann Eier für den Kindergarten ausgeblasen hatte, wurde er wieder friedlicher. Ich erklärte ihm, dass er die Eier am Montag mit in den Kindergarten nehmen dürfe, weil diese in den nächsten Wochen bemalt werden und dann an unseren Osterstrauß kommen. Als er am Freitag endlich wieder völlig gesund war, konnte er nicht in den Kindergarten, da die Erzieherinnen bei einer Fortbildung waren, und der Kindergarten ausfiel. Aber wir konnten wenigstens mal wieder raus und auf den Spielplatz, wo er sich ein bisschen austoben konnte.


Schneeglöckchen

Als es morgens immer so kalt war, heulte Jonas schon öfter mal, dass es ihm zu kalt sei und wir nahmen wirklich schon das ein oder andere Mal das Auto  - das ehrlich gesagt, auch etwas Probleme mit der Kälte hatte. Wenn aber nun morgens um halb sieben schon die ersten Vögel zwitschern, dann ist wohl der Frühling nicht mehr weit.
Jonas bemerkte das gleich am Montag als er aufgestanden war. Da wir jeden Tag um halb acht erst einmal in die Schule laufen, ist es schon prima, wenn die Temperaturen nicht mehr so eisig sind und es vor allem schon hell ist. Die Kinder sind beide viel schneller angezogen und freuen sich, weil sie mit dem Roller aus dem Haus dürfen. Endlich kann Jonas sein Weihnachtsgeschenk mal richtig zum Einsatz bringen.
Diese Woche wurde auch gleich jeden Tag mit dem Roller gefahren. So fällt ihm der Weg von der Schule zurück zum Kindergarten auch wesentlich leichter. Auf dem Weg müssen wir natürlich immer im Park schauen, wo und wie viele Schneeglöckchen wachsen. Und wenn wir wieder neue finden, dann ist es vielleicht eine Freude!
Selbst im Kindergarten war das Schneeglöckchen in dieser Woche das Thema. Leider blüht dort im Garten nur ein einziges, was wohl ziemlich tragisch ist - wenn man das so mitbekommt. Aber die Kinder bastelten ein Fensterbild mit einem Schneeglöckchen. Das fand Jonas richtig schön. Und wenn wir nun auch ein paar Minuten länger zum Kindergarten brauchen, macht das gar nichts, wenn man sieht wie sich Jonas freut, weil langsam der Frühling kommt. Die Winterschuhe durften diese Woche im Schuhregal stehen bleiben, die lange Unterhose konnte im Schrank liegen und die dickste Winterjacke musste auch nicht sein. Da wird es jetzt nur noch Zeit, dass bald der Osterhase kommt!


Ereignisreich!

Diese Woche stand logischerweise ganz im Zeichen von Verkleidungen. Schon am Donnerstag hatte Jonas sein Berufefest im Kindergarten (diesmal ohne Eltern) und war als Tontechniker verkleidet. Er hatte eine selbst geschnittene schwarze Stoffweste an und dazu passend zwei gebastelte Mikrofone. Wie er mir erklärt hatte, eines für drinnen (eine schwarz angemalte Papprolle mit weißer Styroporkugel) und eines für draußen (noch mal eine schwarze
Papprolle, aber diesmal mit Kunstfell). Er sah auf jeden Fall richtig professionell aus.
Am Freitag durften die Kinder mit eigener Verkleidung in den Kindergarten kommen. Da war Jonas dann Pirat. Wir suchten alle Utensilien zusammen, die wir schon mal für Jakob hatten und das fand Jonas richtig toll. Von der
Hakenhand über Ohrring und Piratenhut war alles dabei. Natürlich war er nicht der einzige Seeräuber, es ist ja schließlich eines der Lieblingskostümen unter den Jungs ... Aber es gab auch ganz schön viele Ritter oder Wikinger.

Fasching ist ja nun vorbei und deshalb geht es auch im Kindergarten wieder etwas ruhiger zu. Eigentlich

... Allerdings hat Jonas diese Woche genug "zu tun". Donnerstag und Freitag war er zu Kindergeburtstagen eingeladen,

bei denen sich die Kinder doch auch verkleiden sollten. Also ging Jonas auch nach Fasching noch zwei Mal als Pirat zu den beiden Partys. Zum Glück hatte ich die Verkleidungskiste nicht zu weit weg geräumt. Eine der beiden Feiern stand
auch ganz im Zeichen der Piraten, mit richtiger Schatzsuche.
Am Freitag mussten wir dann auch noch unser Geburtstagsgeschenk für Papa vorbereiten. Jakob und Jonas beschlossen, ihm eine Schatzkiste zu schenken. Wir gingen in den Bastelladen und besorgten uns eine Holzkiste, die Jakob dann bemalte und Jonas mit Schmucksteinen beklebte. Zum Glück hat unser Papa nichts davon mitbekommen.
Am Samstag bekamen wir Besuch von Matilda, Emilia und Carlotta mit ihren Eltern und von Papa-Oma. Die Kinder hatten wie immer einen riesigen Spaß. Mittlerweile gibt es auch zwei Gruppen, aufgeteilt in Groß und Klein. Jonas und
Carlotta spielten die ganze Zeit mit unseren Bauernhoftieren. (Jonas spielt in den letzten Wochen immer mit seinen Pferden und hat sich erst diese Woche zwei neue gekauft - mit Geld aus seinem eigenen Geldbeutel.) Immer mal wieder kamen beide getrennt voneinander zu den Erwachsenen und beschwerte sich über den anderen. Meistens lag es daran, dass der andere immer genau das Tier wollte, was der andere gerade hatte.
Sonntag, Papas Geburtstag, verbrachten wir von früh morgens bis abends in einer Turnhalle, in der unsere beiden Söhne jeweils ein Fußballturnier hatten. Eigentlich stellt man sich ja seinen Geburtstag etwas anders vor, aber wir wollten beiden nicht den Spaß verderben. Jonas Mannschaft wurde leider nur die Vorletzte, aber das wichtigste war eh der gold glänzende Pokal! Am Sonntag Abend waren wir alle vier jedenfalls ganz schön k.o.


Berufefest

Jedes Jahr gibt es im Kindergarten zu Fasching ein bestimmtes Thema in der Gruppe. Das wird schon ab Mitte Januar vorbereitet, d. h. die Kinder singen passende Lieder, die Erzieherinnen denken sich Spiele aus und dann werden die Verkleidungen der Kinder zwei Wochen vorher besprochen und selbst gebastelt. In diesem Jahr dreht sich in allen vier Gruppen alles um das Thema "Berufe".
Diese wurden unterteilt in helfende Berufe, Handwerksberufe, Berufe der Lebensmittelherstellung und künstlerische Berufe. In Jonas' Gruppe sind die Künstler. Seit zwei Wochen trällert er schon die Lieder, die sie gelernt haben. Letzte Woche war die Gruppe zu Besuch im Mainfranken Theater in Würzburg. Jonas erzählte, dass ihnen gezeigt wurde, wie man auf der Bühne Regen und Donner nachmacht. Und dann gab es da ja auch ganz viele Lichter. Das war für ihn sehr beeindruckend. Er hat sogar am Abend noch Oma und Opa angerufen, um ihnen von dem Ausflug zu erzählen.
Bevor die Kinder am Donnerstag ihr Fest unter sich feiern, wird am Samstag davor ein Spielevormittag mit den Eltern veranstaltet. Man trifft sich zuerst in der eigenen Gruppe, und da werden dann Spiele gemacht und Lieder gesungen. Bei den Spielen sieht Jonas immer lieber zu, als selbst mitzumachen. Aber daran bin ich schon gewöhnt. Jakob war zu seiner Kindergartenzeit genauso. Und das ist ja auch nicht weiter schlimm. Jedenfalls gab es in unserer Gruppe ein lustiges Spiel, bei dem ein Kind den Raum verlassen musste, die restlichen Leute blieben und bestimmten einen Dirigenten, der allen anderen Musikinstrumente vormachte und alle einstimmen mussten. Das Kind draußen kam dann herein und musste aus dem Orchester den Dirigenten finden. Dieses Spiel fanden alle Kinder total lustig.
Nach ca. 20 Minuten ging es dann weiter in die nächste Gruppe zu den Lebensmittel-Berufen. Passend zum Fischer gab es ein Spiel, wo die Fische im Netz gefangen wurden und einen Eierlauf, passend zum Bauernhof. In der nächsten Gruppe war das Handwerk dran. Hier wurde hauptsächlich das Thema "Bauarbeiter" behandelt mit einem Quiz und einer Werkzeugsuche. Zu guter Letzt waren wir noch bei den "Helfern". Es gab Rätselfragen rund um Krankenwagen, Feuerwehr und Polizei und eine spannende Spurensuche. Wenn es nach Jonas gegangen wäre, hätte das alles länger als eineinhalb Stunden dauern dürfen, aber es war für ihn schon ein Trost, dass am Donnerstag das Fest dann nur im Kreis der Kinder und Erzieherinnen stattfindet.


Fasching

Diese Woche stand logischerweise ganz im Zeichen von Verkleidungen. Schon am Donnerstag hatte Jonas sein Berufefest im Kindergarten (diesmal ohne Eltern) und war als Tontechniker verkleidet. Er hatte eine selbst geschnittene schwarze Stoffweste an und dazu passend zwei gebastelte Mikrofone. Wie er mir erklärt hatte, eines für drinnen (eine schwarz angemalte Papprolle mit weißer Styroporkugel) und eines für draußen (noch mal eine schwarze
Papprolle, aber diesmal mit Kunstfell). Er sah auf jeden Fall richtig professionell aus.
Am Freitag durften die Kinder mit eigener Verkleidung in den Kindergarten kommen. Da war Jonas dann Pirat. Wir suchten alle Utensilien zusammen, die wir schon mal für Jakob hatten und das fand Jonas richtig toll. Von der
Hakenhand über Ohrring und Piratenhut war alles dabei. Natürlich war er nicht der einzige Seeräuber, es ist ja schließlich eines der Lieblingskostümen unter den Jungs ... Aber es gab auch ganz schön viele Ritter oder Wikinger.
Am Sonntag gingen dann Jakob und Jonas als Feuerwehrmänner zum Würzburger Faschingsumzug. So waren sie zwar schon letztes Jahr verkleidet, aber es ist schon das ideale Kostüm, bei dem man die Kinder warm anziehen kann. Sie hielten die zwei Stunden zum Glück locker durch, besonders auch, weil Jakobs bester Freund mit seinem Bruder dabei war.
Die vier riefen immer laut "Helau", so gab es auch eine anständige Ausbeute an Süßigkeiten. Nach dem Umzug mussten natürlich erst einmal die Sachen aussortiert und begutachtet bzw. probiert werden, ob es auch gut ist. Jonas hat sich vorsichtshalber gleich mal die gute Schokolade gesichert und Jakob machte das gleiche mit ganz bestimmten Kaubonbons. Sie hatten jedenfalls beide großen Spaß.


Eiszeit

Am Wochenende waren wir mal wieder bei Oma und Opa. Und abgesehen von all den Vorteilen die Großeltern zu bieten haben, lag da sogar noch zusätzlich Schnee. Das fanden die Jungs richtig toll. Am Samstag Vormittag zogen sie
sich gleich erst mal die Schneeanzüge an, packten die Schneeschaufeln aus und schon ging es los.
Der Schnee wurde von links nach rechts geschaufelt, und dann wieder zurück. Nach einer Stunde wurde es Jakob und Jonas dann aber doch ein bisschen kalt. Die Temperaturen lagen bei -9°C, was dann doch langsam auch durch die
Winterkleidung zu spüren war. Aber zum Glück kann man sich ja für einige Zeit im Haus aufwärmen, und dann kann es schon wieder weiter gehen.
Am Sonntag machten wir dann nach dem Mittagessen einen kleinen Winterspaziergang. Bei Oma und Opa im Städtchen gibt es zwei Weiher, die zugefroren und auch schon begehbar sind. Das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Nachdem wir keine Schlittschuhe dabei hatten, mussten wir eben mit den Schuhen Vorlieb nehmen. Aber das macht ja genau so viel Spaß, oder zumindest fast ...
Auf beiden Weihern waren  Kinder und Erwachsene, die Jungs spielten Eishockey, die Mädchen liefen Schlittschuh und die Erwachsenen waren beim Eisstock schießen. Das war für unsere Jungs schon toll, zumal wir in Würzburg "nur" auf die Eisbahn gehen, da es in der Nähe keine Weiher in der Art und Weise gibt.
Ich erzählte ihnen, dass ich da schon als Kind war und dort Schlittschuh laufen gelernt habe und mit meinen Freundinnen schon früher dort viel Spaß hatte. Das fanden sie schon lustig. Nach einiger Zeit wurde es Jonas bei der
Eiseskälte doch zu unangenehm und wir gingen wieder zu den Großeltern nach Hause. Aber sie hatten trotzdem eine schöne Stunde auf dem Eis.


Frühaufsteher

In letzter Zeit kommt Jonas fast jede Nacht so zwischen zwei und drei Uhr zu mir ans Bett und erzählt, er habe Angst und möchte bei mir schlafen. Dann hole ich meistens sein Kissen und die Decke und er schläft bei uns in der Mitte
wieder ein. Meistens haben dann wir Eltern am nächsten Morgen Rückenbeschwerden. Aber so ist das halt nun mal  ...
Manchmal nehme ich ihm das mit der Angst schon ab, doch meistens wacht er auf und hat einfach keine Lust, in seinem Bett liegen zu bleiben. (Das kann man auch wirklich an seinem Tonfall hören.) Obwohl er ja nicht mal alleine im
Zimmer ist. Jakob und Jonas teilen sich ein Zimmer und ein tolles Etagenbett, in dem er unten schläft. Manchmal müssen wir auch streng sein, und schicken ihn wieder in sein eigenes Bett oder halten ihm tagsüber einen Vortrag
darüber, dass es doch gemein ist, wenn er seinen Bruder immer alleine lässt bzw. er absolut keine Angst haben muss. Aber das kümmert ihn nicht so wirklich.
Letzten Sonntag war er aber wohl von Papas Vortrag ziemlich beeindruckt und blieb in seinem Zimmer. Allerdings dachte er um drei Uhr Morgens, dass die Nacht vorbei ist und er jetzt seinen Bruder wecken könnte ... Wir Eltern wachten ziemlich schnell auf als er ständig rief: "Jakob komm jetzt, wir stehen auf." Jakob hat zum Glück davon nichts mitbekommen und schlief entspannt weiter. Papa erklärte ihm, dass es noch viel zu früh sei und er solle sich doch
wieder hinlegen. Widerwillig legte sich Jonas wieder ins Bett und brauchte eine halbe Ewigkeit, bis er endlich wieder einschlief. (Erst sang er noch ein bisschen und dann trat er ständig gegen die Wand.) Drei Stunden später standen die
beiden dann wirklich auf und spielten. Wir Eltern durften dann sogar noch zwei Stunden weiter schlafen - das ist schon Luxus für einen Sonntag Morgen.


Auf der Eisbahn

Letzte Woche trafen wir uns mit Jonas' bestem Freund Julius, dessen großem Bruder Philipp und ihrer Mutter auf der Eisbahn. Die drei waren schon öfter da, haben auch eigene Schlittschuhe und können es schon ganz gut, besonders
Philipp. Unsere Kinder fuhren zum ersten Mal und ich selbst bin seit ungefähr 20 Jahren nicht mehr auf Schlittschuhen gestanden. Also liehen wir uns welche aus und zogen diese erst einmal an, was schon einige Zeit in Anspruch nahm.  
Auf dem "Trockenen" konnten beide ganz gut stehen bzw. gehen. Als wir allerdings auf das Eis wollten, wurde die Bahn kurzzeitig geschlossen, weil die Eismaschine erst einmal wieder die Bahn geglättet hat. Als die Fläche wieder
freigegeben war, meinte Jakob, er geht da drauf und kann sofort Schlittschuh laufen. Aber kaum stand er wieder  an der Bande, saß er schon auf dem Hosenboden. Zum Glück hatten die Kinder Schneehosen an und waren deshalb ganz gut gepolstert.
Eigentlich wollte ich ja erst selbst zwei Runden drehen, bis ich die Kinder an die Hand nehme, damit ich ein bisschen sicherer werde, aber das war leider nicht drin. Jonas fuhr die ganze Zeit an meiner Hand und wurde immer besser. Er
versuchte auch die Bewegungen so zu machen, wie ich es ihm zeigte. Bei Jakob hatte ich da weniger Chancen. Er fand Mama ziemlich uncool und orientierte sich lieber an den Teenagern, die mit ziemlich viel Tempo die Bahn rauf und
runter fuhren, egal ob vorwärts oder rückwärts.  So lag er die meiste Zeit am Boden, aber er gab nicht auf.
Wir mieteten uns auch eine "Hilfe", an der sich die Kinder festhalten und die sie vor sich herschieben konnten. Jakob kam anfangs gar nicht damit klar, aber mit der Zeit wurde es immer besser. Und Jonas schnappte sich das Ding kurz vor Schluss und drehte zwei Runden auf der Bahn ohne hinzufallen. Und das ist für einen 4-Jährigen durchaus eine gute Leistung - zumal er vorher noch nie auf dem Eis stand. Jedenfalls haben beide gesagt, sie wollen das bald mal wieder machen.


Ferienende

In den Ferien kann Jonas morgens richtig lange schlafen. Wenn alles gut geht, dann schläft er schon mal bis acht. Vor den Weihnachtsferien stand er immer zwischen sechs und halb sieben auf. So richtig schlimm ist dann die erste Woche nach den Ferien. Ich musste ihn jeden Tag um sieben wecken, damit er frühstücken, sich in Ruhe anziehen und waschen konnte, damit wir das Haus kurz nach halb acht verlassen konnten, was ihm so gar nicht passte. Eigentlich kann ich ihn ja auch verstehen.
Da wir fast jeden Tag zu Fuß unterwegs sind, muss er erst zehn Minuten mit Jakob in die Schule laufen, dann den ganzen Weg wieder zurück und noch ein Stück durch den Park in den Kindergarten, was noch zusätzliche vier Minuten sind.
Und dann musste er gleich am Montag bis vier in den Kindergarten. Aber als ich ihn abholte, war er besonders gut gelaunt. Am Vormittag bastelten sie ein Bild von den heiligen drei Königen und hörten die Geschichte dazu und am
Nachmittag machten die Kinder in der Experimentier-Stunde eine Wasserlupe. Das fand Jonas ganz toll, weil man da mit Wasser und einer Folie alles größer machen kann. Am Dienstag war die Freude dann schnell wieder verflogen und auf dem Weg von der Schule zum Kindergarten beschloss er, dass er keine Lust hat und lieber wieder nach Hause gehen wollte. Zum Glück hatte ich ein kleines Druckmittel ... Am Nachmittag war er nämlich bei seinem Freund Moritz zum
Kindergeburtstag eingeladen. Und wer nicht in den Kindergarten gehen will, kann logischerweise auch nicht feiern!
Also ging er wohl oder übel mit viel Protest. Aber der Nachmittag rettete seinen Tag und der Geburtstag war ganz toll. Der Rest der Woche lief dann wieder ganz prima. Er hatte sich wieder gut eingelebt und freute sich schon jeden
Tag auf seine Freunde und auf seine Erzieherinnen.


Weihnachtsferien

Nachdem wir alle vier in der Woche vor Weihnachten zusammen den Christbaum ausgesucht, gekauft und nach Hause transportiert haben, wollten wir, wie jedes Jahr, den Baum allerdings ohne Kinderhilfe schmücken. Zum
Glück war am 23. Dezember am Abend noch Fußballtraining, danach sind sie dann ziemlich müde ins Bett gefallen und wir konnten alles so machen wie wir wollten.
An Heilig Abend war tagsüber das Zimmer mit Baum und Geschenken abgesperrt und Jakob und Jonas waren bis nachmittags damit beschäftigt, ständig durchs Schlüsselloch zu schauen, ob sie nicht was Interessantes entdecken würden. Und tatsächlich, so manches Geschenk wurde gesichtet und spekuliert, wem es wohl gehörte. Als Oma und Opa dann endlich kamen, machten die erst einmal einen ausgiebigen Spaziergang mit den Kindern. So konnten wir noch das Abendessen vorbereiten.
Und dann war es endlich so weit: Wir sangen Weihnachtslieder, Papa spielte dazu Klavier und danach gab es Bescherung!
Beide waren ganz begeistert, dass es die meisten Sachen vom Wunschzettel gab. Jonas wünschte sich schon seit Monaten einen Roller, eine Gitarre und einen Fußball vom Christkind. Diese drei Wünsche wurden auch erfüllt. So war es für alle Beteiligten ein schöner Abend und die Kinder gingen zufrieden und glücklich ins Bett.
Am ersten Feiertag kam dann die Papa-Oma und die Tante zum Mittagessen. Danach machte Jakob langsam schlapp. Nach dem Nachmittagskaffee bei Oma wollte er dann auch schon bald wieder nach Hause. Erst dachten wir wegen der Geschenke, aber irgendwie war er nicht so fit. Am zweiten Feiertag fuhren wir zu Oma und Opa und blieben auch zwei Tage. Da lag Jakob dann auch schon flach. Jonas durfte mit Mama und Papa mal eine kleine Shopping-Tour machen, damit er ein bisschen seine Ruhe hat. Als wir dann wieder zu Hause waren, wurde dann auch Jonas krank.
An Silvester lagen beide auf dem Sofa und waren total erkältet und Jonas hatte dazu noch ziemlich hohes Fieber. An ihm ging Silvester mitsamt Feuerwerk total vorbei. Jakob versuchte vergeblich sich wach zu halten, aber um
Mitternacht weckten wir ihn auf, damit er wenigstens ein bisschen was mitbekam.
Die zweite Ferienwoche war dann auch gar nicht so aufregend. Eigentlich waren wir nur damit beschäftigt, die Kinder wieder fit zu kriegen, damit sie am 9. Januar wieder voll durchstarten konnten.


Adventssingen

Jonas war letzte Woche ganz aufgeregt, da sie im Kindergarten für ihren Auftritt im Seniorenheim probten. Am Donnerstag Nachmittag um 16.00 Uhr war es dann so weit. Nachdem er donnerstags immer schon um 13.00 Uhr abgeholt
wird, habe ich ihn mit Jakob zusammen hingefahren und wir sind natürlich auch da geblieben, um zuzusehen. Das Problem war nur, dass schon die ganze Kindergartengruppe da war (obwohl wir überpünktlich waren) und Jonas sich dann irgendwie nicht mehr wohl gefühlt hat. Es dauerte eine Viertelstunde bis er endlich mal die Jacke auszog.
Ich machte mir schon Sorgen, dass er gar nicht mehr mitmachen möchte. Doch auf einmal war die Jacke weg, er stellte sich anständig in die Reihe und lief mit den anderen in den Saal zur Adventsfeier. Die Senioren freuten sich schon alleine über den Anblick der Kinder und dann natürlich noch mehr, als sie zu singen begannen. Jonas hat überraschend gut mitgemacht. Ganz im Gegensatz zu seinem Bruder. (Jakob stand früher meistens in der Gruppe, ohne groß mitzusingen, geschweige denn die Hände zu bewegen, um zum Beispiel mitzuklatschen ...)
Dann führten die Kinder noch ein kleines Theaterstück auf. Es ging um drei kleine Sterne, die auf die Erde fliegen wollten, um den Menschen zu helfen. Jonas spielte einen Menschen, der sehr fror, und der Stern half, den Ofen
anzuheizen, damit es ihm warm wurde. Nach der kleinen Vorführung sangen die Kinder noch zwei Lieder und beschenkten die Senioren mit Sternen, die sie im Lauf der letzten Woche selbst gebastelt haben. Die Kinder bekamen großen Applaus und ein kleines Tütchen mit Plätzchen und Schokolade überreicht. Das war natürlich ganz toll. Jonas war ganz zufrieden mit sich und verabschiedete sich dann auch ziemlich unkompliziert von den Erzieherinnen und seinen
Freunden. Danach fuhren wir gleich weiter zum Fußballtraining, wo er sich dann noch richtig austoben konnte.


Nikolaus


Wie alle Kinder, waren natürlich auch unsere sehr gespannt auf den Nikolaustag. Sie warteten auf ihr Säckchen mit Süßigkeiten und kleinem Spielzeug oder Ähnlichem. Am Nikolaustag waren die Kinder nach Kindergarten und Schule erst mal bei der Oma. Diese wollte es sich natürlich nicht nehmen lassen, und stellte vor ihre Tür zwei Säckchen mit Schokolade, Nüssen, Mandarinen und Äpfeln. Als wir die beiden abholten, erzählten sie erst mal vom Nikolaus in Schule und Kindergarten.
Jakob erzählte als erstes, dass der Hausmeister, als Nikolaus verkleidet, alle Klassen besuchte, und jedem Kind ein kleines Säckchen mit Mandarine, Lolly und Schokobon gab. Auch bei Jonas im Kindergarten war der Nikolaus. Dort wissen alle Kinder, dass Hans, der Kindergartenleiter, der Nikolaus ist. Er zeigte mir seinen Jute-Beutel mit Obst und Nüssen. Als wir nach Hause kamen, waren da dann auch nicht nur die Nikolaussäcke, die der "richtige" Nikolaus bringt, sondern noch viel mehr.
Nun ist es so, dass wir in einem Mehrfamilienhaus wohnen. Und nachdem wir mit den anderen Hausbewohnern ein sehr gutes Verhältnis haben, stellten einige davon (genau gesagt drei) für die Kinder etwas vor die Tür. So kam der Nikolaus für beide an diesem Tag also sechs Mal. Jakob erzählte mir auch ganz stolz, dass der Nikolaus bei Oma die Oma selbst war. Er versicherte aber gleichzeitig, dass er Jonas nichts verraten würde. Und dieses Versprechen hat er auch gehalten. Hat nur leider nix genutzt. Als wir nämlich am Wochenende bei Oma und Opa waren, und dort auch noch etwas vom Nikolaus am Bett hing, sagte Jonas: "Das haben Oma und Opa für uns gekauft." Und er ließ sich auch nicht mehr vom Gegenteil überzeugen. Aber ehrlich, wen wundert's ... Und schließlich kam dann auch noch der Nikolaus zur Fußball-Weihnachtsfeier. Da gab es dann gleich einen neuen Trainingsanzug. So war also der Nikolaus insgesamt acht Mal da. Was mich aber dennoch freut, ist, dass Jonas wirklich glaubt, dass unser Sack vom richtigen Nikolaus gebracht wurde.


Weihnachtsgeschenke

Die letzte Woche war für Jonas nicht gerade schön. Am Montag war er noch im Kindergarten, aber abends wurde ihm ziemlich schlecht und er musste sich übergeben. Und das hielt auch noch zwei weitere Tage an! So war er den Rest der Woche nicht im Kindergarten. Er hatte auch zu Hause keine Lust irgendetwas zu machen. Tagsüber lag er auf dem Sofa und schlief fast die ganze Zeit. Dienstag und Mittwoch hat er überhaupt nichts gegessen. Erst am Donnerstag fing er langsam an, Kleinigkeiten zu sich zu nehmen.
Am Wochenende ging es ihm aber wieder gut. Da entschlossen wir uns kurzerhand, die Weihnachtsgeschenke für die Großeltern zu basteln. Und nachdem man in der Adventszeit ja gerne Kerzen anzündet, haben wir uns für Teelichter entschieden. Wir haben beschlossen Gläser erst mit Strohseidenpapier zu bekleben, mit Gold- und Silberfaden zu umwickeln und dann noch mit ausgestanzten Sternen oder Schneeflocken zu verzieren. Die Idee dazu haben wir uns von der  letztjährigen Adventsfeier im Kindergarten geklaut. Die Materialien hatten wir zum Glück schon alle besorgt, dann konnten wir am Samstag also sofort loslegen.
Jakob hat erst mal aus verschiedenem Tonpapier Sterne und Schneeflocken ausgestanzt und Jonas hat mir geholfen den Kleister anzurühren. Dann haben wir uns die Papierstreifen zugeschnitten. Die Kinder wollten manche Gläser mit unterschiedlichen Papieren, andere einfarbig bekleben. Jonas bestimmte, dass Opa ein blaues Glas mit Silberfaden bekommt. Denn Gold ist nämlich mehr "Mädchenzeugs". Bei den Omas war er aber dann nicht ganz so streng.
Mit dem Endergebnis waren beide Jungs sehr zufrieden. Und wir Eltern übrigens auch. Besonders beeindruckt waren wir, dass sich beide richtig angestrengt haben, damit die Teelichter schön aussehen. Außerdem waren sie ganz stolz, dass sie an Weihnachten dann auch Geschenke haben, und nicht nur welche bekommen.


Adventsfeier

Die letzte Woche verbrachten die Kinder damit, den Kindergarten für die Adventszeit vorzubereiten. Jonas erzählte, dass er verschiedene Sterne gebastelt hat und sie in der Gruppe einen Adventskranz geschmückt haben. Das Ganze war auch noch die Vorbereitung für das Adventsfest, das jedes Jahr am ersten Adventswochenende stattfindet.
Wir sind also am Samstag Nachmittag mit einem Kuchen in den Kindergarten gegangen. Jakob war nicht dabei, da er bei einem Freund zum Geburtstag eingeladen war. So hatten wir viel Zeit für Jonas allein.
In den vier Gruppenräumen werden immer verschiedene Bastelmöglichkeiten angeboten. Wir fingen damit an, eine Schatzkiste zu bekleben. Die Anleitung dazu gab Pia, die Erzieherin in Ausbildung, die bei Jonas in der Gruppe arbeitet und auch total beliebt ist. Danach haben wir Christbaumkugeln aus Papierstreifen, Geschenkeanhänger und Teelichter aus bunter Wellpappe gebastelt.
Das Highlight ist jedes Jahr bei Hans, dem Sozialpädagogen im Kindergarten. Er bastelt und werkt immer mit Holz. Und da steht man auch immer lange an, weil alle Kinder da hin wollen, besonders die Jungs. Dieses Jahr gab es eine Jakobsleiter zu basteln, was aber für Jonas dann doch zu kompliziert wurde. Da hatte er dann ziemlich schnell keine Lust mehr. Da musste dann eben der Papa ran und die Stoffbänder richtig auf die Hölzer kleben. Als ich für eine halbe Stunde in der Cafeteria in Jonas Gruppenraum eingeteilt war, haben die beiden dort ein Windlicht mit Transparentpapier beklebt - unter Anleitung von Kerstin, der Kinderpflegerin der Gruppe. Danach wollte Jonas dann erst mal ein Stück Kuchen essen ... Schließlich kamen wir gar nicht mehr dazu das Schattenspiel anzuschauen. Wir gingen dann mit einem müden, aber zufriedenen Jonas und vielem Selbstgebasteltem nach Hause.


Sankt Martin

Höhepunkt der vergangenen Woche war am Montag im Kindergarten die Martinsfeier. Jedes Jahr findet sie draußen im Garten statt. Zuerst wird die Geschichte von Sankt Martin erzählt oder nachgespielt und danach gibt es einen Laternenzug. Dazu werden die Lieder gesungen, die die Kinder in den Wochen vorher geübt haben.
Damit die Eltern auch mitsingen können, gibt es immer an zwei Nachmittagen vor dem Fest die Möglichkeit, die Lieder mitzusingen und zu lernen. Bei den meisten Liedern sind wir schon textsicher, da es ja schon insgesamt unser fünftes Kindergartenjahr ist. Außerdem haben unsere beiden Kinder die Angewohnheit, die Lieder zu Hause immer wieder aus voller Kraft zu singen, da bleibt das auch bei den Eltern hängen.
Letztes Jahr fiel die Feier leider aufgrund eines stundenlangen Wolkenbruches aus, worüber Jonas sehr traurig war. Und auch der Ersatztermin musste aus dem gleichen Grund abgesagt werden, sonst wären sämtliche Laternen völlig durchweicht gewesen. Und dieses Jahr konnten wir auch fast nicht teilnehmen, da es Jonas am Sonntag Abend plötzlich schlecht ging. Er hatte eine gemeine Magenverstimmung und musste sich abends und auch noch in der Nacht immer wieder übergeben. So musste ich ihn erst einmal am Montag krank melden. Nachdem er sich aber dann am Vormittag wieder "gesund" geschlafen hat, konnten wir am Abend doch noch hingehen.
Die Kinder basteln jedes Jahr ihre Laternen selbst. Und die sehen immer anders aus. Und schon die zweite Laterne ohne Einsatz wäre für Jonas ziemlich schlimm gewesen. Er hatte dieses Jahr eine mit rotem und gelbem Transparentpapier beklebte Laterne. Und er war ganz stolz, weil er die Farben selbst so ausgesucht hatte. Beim Umzug war Jonas sehr beeindruckt, von den vielen Laternen im Dunkeln, weil das so schön aussieht. Selbst Jakob hatten wir überredet, eine seiner Laternen mitzunehmen, was er sogar gemacht hat.
Jonas Gruppe war sogar vorletzte Woche mit einigen Laternen in ein Altenheim gezogen und hat dort den Bewohnern die Martinslieder vorgesungen. Jonas hat sich gefreut, weil sich die Senioren so sehr über ihren Besuch gefreut haben. Toll fand er aber auch, als sie in der Kindergartenküche Martinsgänse gebacken haben. Da durfte er nämlich beim Ausstechen der Kekse helfen. Und nun ist das Martinsfest vorbei und im Kindergarten beginnt nun auch die Einstimmung in die Adventszeit


Herbstferien

Obwohl der Kindergarten nur am Montag und Dienstag wegen des Feiertages geschlossen war, durfte Jonas auch die restlichen drei Tage schwänzen und Ferien bei Oma und Opa machen.
Am Sonntag wurde er nach seinem Fußball-Turnier (bei dem seine Mannschaft den ersten Platz machte und jeder eine Medaille bekam) von den Großeltern abgeholt und durfte bis Donnerstag bleiben. Unsere Kinder freuen sich immer, wenn sie ganz alleine zu Oma und Opa fahren dürfen. Jakob freute sich schon auch ein bisschen, da er für diese Tage bei uns Eltern ganz im Mittelpunkt stand.
Jonas telefoniert sehr gerne. Wir haben jeden Tag mindestens zweimal telefoniert und er hat uns immer von seinen neuesten Erlebnissen erzählt - vom Einkaufen bis zum Arbeiten im Garten über den Besuch bei der Uroma oder dem Handwerken in Opas Keller.
Jakob und ich sind dann am Mittwoch hingefahren, um Jonas abzuholen. Wir haben alle drei zusammen im großen Bett geschlafen, was die beiden immer ganz toll finden. Und da wird dann auch gar nicht gestritten!
Am Donnerstag ging es dann wieder nach Hause. Das hat Jonas aber auch wieder gefallen. Am Samstag gingen wir die Papa-Oma besuchen, die immer ganz viel vorliest. Und dann kamen Oma und Opa am Sonntag gleich noch mal zum Abschluss der Ferien nach Würzburg, um mit uns einen kleinen Ausflug zu machen. Die Jungs fahren dann natürlich bei den Großeltern mit im Auto, da ist es viel spannender.
Gefallen hat es den beiden im Rokokogarten in Veitshöchheim. Da kann man sich gut verstecken und bei dem schönen Wetter macht das Rausgehen ja auch richtig Spaß. Nun geht aber der Kindergarten wieder los, und da wird sich bestimmt alles um die Martins-Laterne drehen ...



Senckenberg Museum

Im Kindergarten ist diese Woche nicht so viel passiert. Die Kinder haben nach wie vor den Herbst als zentrales Thema und dazu auch wieder gebastelt, gemalt und gesungen.
Am Freitag durfte Jonas schwänzen, da wir einen Termin beim Kinderarzt hatten. Aber am Wochenende hatten wir schon ein Highlight. Nachdem unser Papa langsam wieder laufen kann, dachten wir, wir machen mit unseren saurierbegeisterten Kindern einen Ausflug ins Senckenberg-Museum nach Frankfurt.
Also fuhren wir am Samstag dorthin. Nun ist es da so, dass man schon gleich im Eingangsbereich die Saurier sehen kann. Wir waren schon mal da, nur da war Jonas noch kleiner und konnte sich demnach nicht mehr so richtig erinnern. Er war total begeistert vom Tyrannosaurus Rex mit den großen Zähnen und sein Lieblingssaurier Triceratops war zum Glück auch da. Jedenfalls war es schon für beide Kinder sehr interessant.
Während Jakob die Skelette schon ganz genau anguckte, rannte Jonas wie ein Wilder hin und her, weil er wirklich von der Größe der Tiere ziemlich beeindruckt war. In den Büchern sind zwar immer die Menschen im Verhältnis gezeichnet, aber wenn man das mal so wirklich "in echt" sieht, dann ist das schon ein gewaltiger Unterschied. Interessant fanden die Kinder auch die Wal-Skelette (dafür interessiert sich Jakob sehr) und auch die Säugetiere aus der Steinzeit. So ein Mammut beeindruckt schon auch durch seine Größe ... Den Rest des Museums haben wir relativ schnell hinter uns gebracht. Die vielen Tiere sind zwar schon teilweise interessant, aber wohl lange nicht so beeindruckend wie die Saurier. Besonders Insekten lassen unsere Kinder gerne links liegen. Dafür interessiert sich Jakob sehr für den Weltraum und schaute sich die Darstellung des Sonnensystems ganz genau an. Und nachdem man dem großen Bruder alles nachmacht, hielt sich Jonas da ganz lange auf und erzählte vom Saturn und Jupiter etc. Anscheinend war es ein gelungener Ausflug, der sehr müde machte. Denn wir waren kaum im Auto, da ist Jonas eingeschlafen und hat die ganze Heimfahrt nicht mitbekommen.


Herbst

Nachdem nun die Blätter auf den Bäumen langsam bunt werden und runterfallen, wird das Thema "Herbst" natürlich auch

ausführlich im Kindergarten behandelt. Die Kinder singen Herbstlieder, basteln und malen Herbstbilder und hören

passende Geschichten.
Unser Kindergartenweg geht durch den Stadtpark und dauert in dieser Zeit fünfmal so lange, da sich Jonas nach jeder

Kastanie bückt und jedes Blatt umdreht, ob es auch schön genug ist, um es mit in den Kindergarten zu nehmen und zu

zeigen. Auf dem Heimweg ist es das gleiche, damit wir bloß genügend Kastanien zu Hause haben.
Die letzte Woche haben die Kinder Mobiles mit Kastanien und Ballonblumen als Fensterdekoration im Kindergarten gebastelt. Jetzt wäre es natürlich schön, wenn ich schreiben könnte, wir hätten dieses zu Hause auch gemacht ... Aber
leider ist es so, dass unsere Kastanien ausschließlich in einer Schachtel gesammelt werden dürfen, sie aber auf keinen Fall zu irgendwelchen Männchen oder sonstigem Schmuck verwendet werden dürfen. Aber das ist eben so. Dann gibt es das bei uns zu Hause eben nicht!
Am Freitag erzählte Jonas den Kindern ganz stolz, dass er am Wochenende Opa und Oma im Garten helfen würde. Also haben wir uns am Samstag auf den Weg gemacht. Opa hat einen kleinen Traktor, mit dem er noch ein letztes Mal in diesem Jahr den Rasen gemäht, und auch das Laub mit eingesammelt hat. Zum Glück dürfen die Kinder da immer mitfahren, da macht es gar nichts aus, wenn man noch keine Blätter zusammenrechen darf. Die Kinder waren schon etwas enttäuscht, dass es noch keine richtigen Laubhaufen gibt, aber nachdem wir ihnen erklärten, dass das meiste Laub jetzt erst noch von den Bäumen fällt, waren sie wieder zufrieden. Und nun warten sie eben noch bis zu den Herbstferien, damit sie wieder helfen können.


Länderspiel

Die vergangene Woche war für unsere Kinder wirklich sehr ereignisreich. Schon vor ein paar Wochen erzählte uns der Trainer der Würzburger Kickers, dass am 13. Oktober im Kickers Stadion ein U16 Länderspiel Deutschland-Ukraine stattfindet. Dann fragte er uns vorletzte Woche, ob die Kinder nicht Lust hätten, bei dem Spiel als Einlaufkinder mitzumachen. Jakob war sofort Feuer und Flamme und Jonas fand das dann auch ganz toll, nachdem sein Bruder ihm erklärt hat, wie "cool" das ist. Unser Problem war nur, dass das Spiel bereits um 11.00 Uhr am Vormittag stattfand, eine Zeit, zu der man sich normalerweise in Schule und Kindergarten aufhält ... Der Kindergarten war gar kein Problem. Als ich Jonas für Donnerstag abmeldete und den Grund dafür nannte, freuten sich die Erzieherinnen für ihn und meinten, sie wollten dann unbedingt mal ein Foto sehen. Zum Glück gab es bei der Freistellung in der Schule auch keine Probleme. Jakobs Klassenlehrerin und auch die Rektorin meinten, es sei ja schließlich was Besonderes.
Am Donnerstag holten Jonas und ich dann also Jakob um 9.30 Uhr von der Schule ab (ich sagte, er müsse bis zur ersten Pause in die Schule, was er ganz vernünftig einsah) und fuhren gleich weiter zum Kickers Stadion. Dort trafen wir
dann gleich auf drei andere Kinder aus Jakobs Mannschaft, die auch schon ganz aufgeregt waren. Die Kinder sollten gleich in die Turnhalle zum Umziehen. Vorsichtshalber sind wir Mütter gefolgt, nachdem wir unsere Eintrittskarte hatten. Jonas brauchte schon etwas Unterstützung mit dem Trikot. Wie sich herausstellte, war er mit Abstand der Kleinste von 44 Kindern (die meisten waren U9 oder U11)! Das sah man auch am Trikot. Die Hose glich eher einem Rock ... aber egal! Die Kinder bekamen noch Instruktionen, wie das Ganze abläuft.
Dann war es auch gleich soweit. Die Kinder wurden aufgestellt, und dann kamen schon die beiden Mannschaften. Und unsere beiden Jungs hatten das große Glück, mit der deutschen Mannschaft einzulaufen. Bei der Hymne, die sie im Auto noch lauthals gegrölt hatten, sangen sie vorsichtshalber mal dann doch nicht mit, aber da waren sie natürlich nicht die einzigen. Danach rannten alle Kinder, wie besprochen, zügig vom Platz  - bis auf einen. Das war Jonas. Er verließ ganz gemütlich den Platz, was aber zum Glück nicht weiter schlimm war. Aber das sah wirklich sehr ulkig aus, als er ganz alleine vom Platz lief.
Danach zogen wir die Kinder ganz schnell um. Zwischenzeitlich ist auch unser Papa kurzfristig aufgetaucht, der sich mit uns das Spiel ansah. Und Deutschland hat dann auch noch 3:0 gewonnen! Es war für beide wirklich ein richtig tolles Erlebnis. Vor allem haben wir bisher das Kickers Stadion noch nie mit 3.500 Besuchern erlebt. Das war schon ein ganz besonderer Tag!


Familie Huber

Neulich, beim Elternabend im Kindergarten, hörte ich von vielen anderen Eltern, dass ihre Kinder total begeistert sind von "Familie Huber". Bettina, die Erzieheri, und Kerstin, die Kinderpflegerin, freuten sich sehr darüber. Manche Eltern sagten, man müsse daraus ein Kinderbuch oder ein Hörspiel machen. Und ich hatte mal wieder absolut keine Ahnung, wovon da eigentlich die Rede war ... Bettina erklärte mir dann, dass Kerstin und sie in der Mittagspause von der Familie Huber erzählen. Sie denken sich die Geschichten selbst aus und die Kinder sind schon immer ganz gespannt. Nachdem ich im letzten Jahr Jonas schon immer um zwölf abgeholt habe, bekam er also davon überhaupt nichts mit. Aber in diesem Jahr ist er ja immer bis eins bzw. vier im Kindergarten und so kommt er auch in den Genuss der Familie Huber.
Jonas hat uns auch gleich letzte Woche so einiges erzählt. Die Familie Huber lebt auf einem Bauernhof und hat drei Kinder: Paula, die schon in die Schule geht, Melissa, die wie er in den Kindergarten geht, und Felix, der Kleinste,
der jetzt schon sprechen kann. Am Dienstag zum Beispiel hat der Vater den Traktor auf dem Feld vergessen und am Donnerstag kam Mutters Kuchen ganz schwarz aus dem Ofen. Es wird dort ganz unaufgeregt von banalen Problemen oder Missgeschicken berichtet und natürlich auch von lustigen und schönen Sachen.
Jonas findet jedenfalls die Familie Huber genauso toll wie die anderen Kinder aus seiner Gruppe. Manchmal passen die Themen wohl auch sehr gut zum aktuellen Tag, denn am Donnerstag backten die Kinder mit Bettina Brot für das
Erntedankfest. Und das Brot musste ja auch in den Ofen ... Jonas erzählte uns ganz stolz, dass sie als erstes das Mehl gemahlen haben und Bettina den Teig geknetet hat. Er durfte dann auf das fertige Brot Sonnenblumenkerne streuen,
bevor es in den Ofen geschoben wurde. Das Erntedankfest am Freitag gefiel ihm sehr gut. In seinem Körbchen waren weiße und blaue Trauben und ein Apfel. Als er zu Hause war, schenkte er die Trauben aber gleich seinem Bruder, damit er sie bloß nicht selbst versuchen muss.


Verletzt!

Letzte Woche kam Jonas am Dienstag ganz enttäuscht aus dem Kindergarten nach Hause, da seine gebastelte Vogelscheuche nicht mehr an seinem Platz war. Die Erzieherinnen legen die fertig gebastelten Sachen immer in das Garderobenfach, so auch die Vogelscheuche. Sie durchsuchten auch noch einmal den Gruppenraum und alle anderen Fächer, aber sie ist nicht mehr aufgetaucht.
Nachdem sich Jonas die ganze restliche Woche noch geärgert hat, haben sie ihm versprochen, dass er kommende Woche noch eine Vogelscheuche basteln darf. Aber leider war die verschwundene Vogelscheuche nicht der größte Schreck der Woche. Am Dienstag Abend kam nämlich unser Papa mit einem ziemlich dicken Knöchel vom Fußball nach Hause. Er konnte kaum mehr auftreten und es sah auch ziemlich blau aus ... Jonas holte gleich seinen Arztkoffer heraus, um Papa zu untersuchen, der das ziemlich gelassen über sich ergehen ließ. Jakob brachte ihm dann sogar noch etwas zu trinken in die Dusche.
Leider bestätigte sich die Befürchtung - Bänderriss. Nun war Papa leider das ganze schöne lange Wochenende nicht einsatzfähig für tolle Unternehmungen, und wird es in den nächsten Wochen auch nicht sein. Die Kinder holen ihm alles, was er braucht und Jonas nimmt ihm auch nur ganz selten die Krücken weg. Was Papa wohl nicht wusste - mit Krücken kann man im Flur super Eishockey spielen. Jonas findet es prima, dass Papa zu Hause ist, wenn er mittags vom Kindergarten nach Hause kommt. Blöd findet er, dass Papa nachmittags nicht mit ihm Fahrrad fahren kann. Das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben.


Der Alltag ist zurück

Zum Glück ist Jonas ziemlich unkompliziert, wenn es heißt, dass alles wieder geregelt abläuft. Mit dem Aufstehen am Morgen hat er überhaupt kein Problem und er ist auch gerne wieder bis spätestens halb neun im Kindergarten.
Die vergangene Woche war wohl auch sehr spannend. Die Kinder haben bereits mit ihren Körbchen fŸr das Erntedankfest begonnen, dass sie im Kindergarten am 7. Oktober feiern. Die Körbchen sind dieses Jahr aus Papier in Orange und werden mit verschiedenen Früchten bestempelt. Jonas hat Birnen, Pflaumen, Trauben und Blätter gestempelt. Und man kann deutlich erkennen, dass er nicht mehr zu den Kleinsten gehört. Seine Arbeiten werden immer besser.
Zur Vorbereitung auf das Erntedankfest gehört natürlich nicht nur das Basteln der Körbchen, sondern auch das Kennenlernen der einzelnen Früchte. Jonas hat uns auch erklärt, dass die Früchte Erde, Wasser und viel Licht brauchen, damit sie wachsen können und reif werden. Leider ist unser Problem, dass Jonas sich weigert, die verschiedenen Früchte auch mal zu probieren. Außer Äpfeln isst er kein Obst. Wir haben auch Birnen und Pflaumen zu Hause, aber da presst er die Lippen zusammen, damit bloß nichts aus Versehen in seinem Mund landet ... Vielleicht versucht er ja mal etwas im Kindergarten, wenn die anderen Kinder dabei sind.
Jedenfalls ist das Erntedankfest auch in den nächsten beiden Wochen das zentrale Thema. Die Kinder lernen noch passende Lieder, die Jonas zu Hause auch schon zum Besten gibt ... Und der Gruppenraum wird auch noch weiter schön dekoriert. Neben Früchtekörben und Kürbissen werden die Kinder auch noch herbstlichen Fensterschmuck basteln, wie es sich halt zu Erntedank gehört.



Neues Kindergartenjahr

Diese Woche war es dann so weit. Endlich ging der Kindergarten wieder los. Als wir am Montag Morgen um acht hin sind, freute ich mich darüber, dass wir wieder unseren "alten" Kleiderhaken an der Garderobe bekamen. An diesem Platz war
schon Jakob drei Jahre lang und der Platz ging letzes Jahr automatisch an Jonas über.
Dieses Jahr ist für Jonas schon alleine deshalb toll, weil er nicht mehr zu den ganz Kleinen gehört. Er ist jetzt ein "Mittelkind", was ihm schon gefällt, da er auch jetzt Montags bis zum Nachmittag bleibt und da an der Experimentierstunde teilnehmen darf. Momentan hat er zwar noch keine konkrete Vorstellung, was man da so alles macht, aber das macht nichts.
Am allermeisten freute er sich natürlich auf seinen besten Freund Julius, den er in den ganzen Ferien nicht getroffen hat. Die erste Woche war noch sehr ruhig. Die Kinder erzählten von ihren Ferien und ihren Urlaubserlebnissen. Als wir Jonas fragten, wie es denn im Kindergarten war, meinte er, es wäre schön gewesen, aber auch ein bisschen blöd. Das bisschen blöd war anscheinend, wenn nicht das gespielt wurde, was er wollte.
Jedenfalls ist es gut, dass langsam wieder der normale Alltag einkehrt. Die kommende Woche gibt es dann auch wieder am Montag die Turnstunde und am Dienstag den Malraum. Und da wird dann auch das Thema für die nächsten Wochen bekannt gegeben.


Urlaub

Am Ende der Ferien waren wir in der letzten Woche nochmal am Gardasee. Wir haben uns einen Bus gemietet und sind zusammen mit den Großeltern losgefahren. Schon bei der Ankunft waren die Kinder gleich begeistert.
Bei strahlendem Sonnenschein war der See voll von Surfern und Segelbooten. Da war natürlich die lang(weilig)e Anreise ("Wann sind wir endlich da?") auch schnell vergessen. Und da das Hotel einen Swimmingpool inmitten eines Olivenhaines
hatte, gab es kein Halten mehr. Auf ins Wasser und losplantschen.
Am Abend war es dann auch gleich sehr ereignisreich. In den Bergen hat sich ein Feuer entwickelt. Lange stieg Rauch auf bis ein Feuerwehrhubschrauber kam und den Brand löschte. Das konnten wir sehr gut von unserem Restaurant am Hafen
aus beobachten. Mehrfach flog der Hubschrauber zum See, um Wasser zu schöpfen, flog dann wieder Richtung Berge und öffnete den gefüllten Wasserkorb über dem Brandherd. Das war natürlich das Hauptthema an diesem Abend.
Und auch in den nächsten Tagen kamen wir immer wieder darauf zurück, da der Hubschrauber mehrere Kontrollflüge unternahm. An einem Tag sind wir dann auch selbst hoch auf die Berge gefahren. Mit der Gondel ging es hinauf zum mehr
als 2000 m hohen Monte Baldo. Die wunderbare Aussicht auf Berge und See war für uns Erwachsene das Highlight, aber auch die Jungs konnten prima klettern. Jonas hat sich sehr für die zwei komischen Tiere interessiert, die da so rum
liefen. Er hat sich dann auch langsam hingetraut und wollte sie streicheln. Aber der letzte Mut hat ihm und den beiden Alpacas dann doch gefehlt ... Nach einer Woche mit vielen Unternehmungen und täglich mehrfachen See- oder Poolabkühlungen sind wir dann am Samstag wieder zurückgefahren. Und jetzt geht's dann auch schon bald wieder mit dem Kindergarten weiter.


Ferien bei den Großeltern

In den Ferien dürfen die Kinder immer ein paar Tage alleine zu Oma und Opa. Diese Woche war Jonas dran. Bei den Großeltern gibt es einen schönen großen Garten mit so einigen Highlights. Zum Beispiel gibt es einen Rasenmäher-Traktor, bei dem die Kinder auf dem Schoß von Opa mitfahren dürfen. Natürlich hat auch jeder noch seinen eigenen Traktor zum treten und von sonstigen Gartengeräten brauchen wir erst gar nicht zu reden. Opa hat alles doppelt besorgt, damit es nicht zu Streitereien kommt ...
FÜr Jakob und Jonas gibt es aber auch nichts Schöneres als im Garten zu arbeiten. Und wenn sie keine Anweisungen von Oma und Opa bekommen, dann suchen sie sich eben selbst Arbeit. Da kann man zum Beispiel prima Kieselsteine vom einen
zum anderen Ende mit der Schubkarre transportieren. Und zum GLÜck schmeißt Opa auch ab und zu den Rasensprenger an, um sich nach harter Arbeit abzukühlen. Das macht natürlich besonders Spaß. Und dann werden noch mit dem hauseigenen Brunnenwasser sämtliche Gartengeräte mit dem Gartenschlauch gewaschen - und manchmal dann auch der Opa. Und die Kinder wollen auch bei den Großeltern gar nichts anderes unternehmen. Sie wollen keine Ausflüge machen, sondern nur im Garten sein und manchmal mit dem Fahrrad oder dem Roller eine kleine Runde drehen.
Jedenfalls kam Jonas nach seinen vier Tagen Ferien bei Oma und Opa total zufrieden nach Hause.


Dinospuren

Unsere Kinder interessieren sich beide sehr für Dinosaurier, besonders natürlich Jakob, da er schon mehr Verständnis für so komplexe Themen hat. Aber auch Jonas fängt nun richtig an, sich damit auseinanderzusetzen. Er kann sich jetzt schon viele der komplizierten Dinosaurier-Namen merken und spielt zu Hause auch viel mit den Saurier-Figuren. Das Interesse dafür haben beide von ihrem Papa. Er erklärt ihnen, wie die Tiere heißen, in welchem Zeitalter sie lebten und wo es Funde gab. Diese Woche ist ihm dann wieder eingefallen, dass es ja in der Nähe von Bad Kissingen in einem Wald richtige Fußspuren von Dinosauriern gibt und wir uns die doch mal anschauen könnten. Unsere beiden Jungs waren gleich von dem Vorschlag begeistert.
Also fuhren wir nach Euerdorf. Da wurde im Wald eine Fährte eines Dinosaurier-Vorläufers, eines Chirotheriums, gefunden. Die Fährte wurde nicht, wie es ja meistens der Fall ist, in ein Museum gebracht, sondern am Fundort gelassen. Zugegeben, so manche Fußabdrücke haben wir nicht wirklich erkannt, aber einer war ganz deutlich zu sehen. Jakob und Jonas waren total begeistert. Alleine der Weg zu der Spur war nämlich schon ein kleines Abenteuer. Nachdem es ja in der letzten Zeit ganz schön viel geregnet hatte, war der Weg total glitschig und matschig. Ich muss nicht näher darauf eingehen, wie die beiden aussahen ... Nur so viel: Im Auto saßen sie in T-Shirt und Unterhose. Aber es war für beide ein tolles Erlebnis. Zu Hause wurden dann erst einmal sämtliche Saurier im Wohnzimmer aufgestellt und später musste die ganze Familie noch Dinosaurier-Memory spielen!




Schwimmbad

Diese Woche war es endlich mal wieder so weit. Wir waren drei (!) Mal im Freibad. Jonas war überglücklich, dass es doch noch geklappt hat, nachdem er schon seit zwei Wochen sehnlich drauf warten musste. Und er gab auch wirklich alles. Die Taucherbrille, die er zum Geburtstag geschenkt bekam, wurde ausgiebig ausprobiert und er war ganz begeistert von den vielen Beinen unter Wasser! Natürlich durften auch die Sprünge ins Wasser nicht fehlen. Allerdings mit Schwimmflügeln ... Vor jedem Sprung schrie er lautstark "Achtung Arschbombe", was er ziemlich lustig fand. Nach jedem Sprung ist er wieder ganz alleine an den Beckenrand gepaddelt.
Zum Glück gibt es in dem Freibad auch eine Rutsche, die ist kurz, aber man kommt richtig schnell in Fahrt. Das findet er selbstverständlich auch super. Und wenn man auch noch den großen Bruder dabei hat, der zu allen Schandtaten bereit
ist, dann macht das ganze noch mal doppelt Spaß. Natürlich ist es schwierig, die Kinder nach einer halben Stunde aus dem Wasser zu bekommen. Aber das ist ja ganz normal. Einmal wollte Jonas sich aber dann doch selbst wieder aufwärmen.
Mit blauen Lippen und Schlotter-Körper ging es zurück auf die Liegewiese. Nachdem die nasse Badehose gegen die trockene ausgetauscht war, bekam er dann immer erst einmal richtig Hunger. Zum Glück hatten wir viel Obst (was Jonas
ja überhaupt nicht juckt) und Brezen (seine Leibspeise gleich nach Nudeln ohne Soße) dabei.
Und schließlich ist er dann immer auf der Heimfahrt im Auto glücklich eingeschlafen ...


Renovieren

Nun sind Ferien, und wir müssen uns natürlich überlegen, was wir alles so anstellen, damit es uns nicht langweilig wird. Die vergangene Woche haben wir nun also dazu genutzt, das Kinderzimmer zu renovieren.
Wir wollten alles (oder fast alles) gemeinsam machen und die Kinder sollten und wollten auch mithelfen. Dienstag und Mittwoch haben wir also das Zimmer gemeinsam ausgerüumt. Langsam und auf zwei Tage verteilt. So wurde erstmal alles auf den Flur und die sonstigen Zimmer verteilt. Das Bücherregal stand im Flur, die Spieleboxen auch, der Kaufladen kam ins Wohnzimmer, zusammen mit der Parkgarage und der Werkbank, bis die ganze Wohnung voll stand. Am Donnerstag wurden dann Jakob und Jonas bei den Großeltern geparkt, weil wir uns dann doch nicht den Stress geben wollten, mit den Kindern zu streichen. Also haben wir das Kinderzimmer am Nachmittag gestrichen und am Freitag den Kleiderschrank wieder aufgebaut.
Danach haben wir die Kinder geholt. Die durften dann die erste Nacht in ihrem "neuen Zimmer" auf einem tollen Matratzenlager verbringen. Die alten Matratzen einfach auf den Boden und ab in den Schlafsack. Das war schon toll, in einem ganz leeren Zimmer zu schlafen (bis auf den Kleiderschrank).
Am Samstag kam dann aber der Höhepunkt: Zusammen haben wir unser neues PAIDI-Bett aufgebaut. Da haben beide Jungs dem Papa geholfen, weil das natürlich Männersache ist, so ein Bett aufzubauen. "Männer müssen das machen", hat Jonas
voller Überzeugung gesagt und dabei mit dem Akku-Schrauber rumgefuchtelt. Und ich hab wirklich nicht mithelfen dürfen, das haben die drei allein gemacht.
Ich musste die Verpackungen aus dem Zimmer bringen und zusammenlegen für den Abtransport! Und ich war natürlich wieder dran, als es ums Einräumen der Schränke ging. Als das Fleximo Etagenbett richtig aufgebaut war, ist den
Kindern für Aufräumarbeiten die Puste ausgegangen und Lust hatten sie dann auch keine mehr. Da war das Rumhüpfen im Bett schon spaßiger. Ist aber auch verständlich nach insgesamt fünf Tagen Umzugstress ...


Die letzte Kindergartenwoche

In dieser Woche haben sich im Kindergarten schon einige Kinder in die Ferien verabschiedet. Jonas war diese Woche aber noch da, weil zum einen unser Papa noch arbeiten musste und zum anderen Jakob eine Woche Urlaub bei Oma und Opa
machen durfte. Und nur alleine bei Mama hocken, macht eben auch keinen Spaß.
Das Schöne an der letzten Kindergartenwoche ist, dass die Erzieherinnen mehr Zeit für die wenigen Kinder haben. Zum Beispiel machte die Gruppe diese Woche noch einen kleinen Ausflug in den Würzburger Hofgarten. Dort schauten sie sich
die ganzen Blumen an, erkundeten die Brunnen und machten anschließend ein Picknick.
Außerdem werden traditionell in der letzten Woche immer die ganzen Spielsachen geputzt und gewaschen. Da helfen alle Kinder fleißig mit. Danach wird alles zum Trocknen auf die Wiese vor den Gruppenraum gelegt und später ordentlich aufgeräumt. Soll ja schließlich alles wieder glänzen fürs nächste Kindergartenjahr.
Am letzten Tag wird auch die Garderobe geräumt und dann heißt es, sich zu verabschieden. Was Jonas gar nicht so schwer gefallen ist. Nun ist es jedenfalls vorbei, das erste ganze Kindergartenjahr von Jonas. Was natürlich toll ist: Zwar gehört er im nächsten Jahr noch nicht zu den Großen, aber eben auch nicht mehr zu den Kleinen. Jetzt kommen aber erstmal die Ferien.
Worauf sich Jonas am meisten freut: Papa hat jetzt auch Urlaub und Jonas will unbedingt mit uns allen ins Schwimmbad. Na hoffentlich klappt das dann auch bald mal mit dem Sommer ...


Abschied

Im Kindergarten geht nun auch langsam das Jahr zu Ende. In den letzten Wochen standen die Vorschulkinder mehr im Mittelpunkt. Sie fingen damit an, ihren Schultütenplan zu malen, d. h. sich ein Thema auszudenken, und nach diesem
basteln sie die Tüten. Es ist wirklich eine schöne Idee und die Kinder haben großen Spaß dabei.
Jakob durfte letztes Jahr seine Schultüte basteln. Passend zum Schulranzen suchte er sich das Thema "Weltraum" aus. Jedes Jahr findet man immer einige Schultüten zum Thema "unter Wasser". Die Erzieherinnen rollen in der ausgesuchten Farbe das Tonpapier zu einer Tüte, die dann mit Filz beklebt wird.
Jonas beschäftigt sich, nachdem Jakob nun in der Schule ist und die Vorschulkinder ihre Vorbereitungen treffen, nun auch sehr mit dem Thema Schule, obwohl er noch zwei Jahre im Kindergarten hat. Natürlich versuchen wir ihm immer wieder klar zu machen, dass es noch ganz schön lange hin ist, aber das stört ihn nicht. Er hat momentan klare Vorstellungen über den Schulranzen, der blau sein muss.
Jedes Jahr werden die Vorschulkinder in einer richtig schön vorbereiteten Feier verabschiedet. Die "Kleineren" basteln etwas für die "Großen", studieren Lieder ein und kleine Gedichte. Die Vorschulkinder bereiten auch gesondert etwas vor, manchmal sogar kleine Theater-Stücke. Natürlich sind die Eltern dabei, und auch die Eltern der "Kleinen" dürfen teilnehmen.
Dieses Jahr war die Feier am letzten Schultag. Leider konnte ich nicht dabei sein, da Jakob eine kleine Aufführung in der Schule hatte und sich die beiden Termine überschnitten. Dennoch war Jonas ganz begeistert und hat nur wieder von
der Schule gesprochen. Wenn er da hin kommt, dann braucht er auch Stifte und Pausenbrot ...


Kindergarten-Sommerfest

Am Samstag fand das alljährliche Sommerfest im Kindergarten statt. Das Thema war dieses Jahr "Ein Freund, ein guter Freund". Die Kinder behandelten dieses Thema schon seit einigen Wochen in der Gruppe. Sie malten sich zusammen mit ihren Freunden (Jonas malte sich mit seinem besten Freund Julius), lernten Lieder und sprachen im Stuhlkreis darüber. Auf dem Fest wurde das Thema selbst bei den verschiedenen Bastelmöglichkeiten in den Mittelpunkt gerückt. Man konnte ein Freundebuch gestalten, Freundschaftsbändchen knüpfen und Bilderrahmen für die Freundschaftsbilder verzieren, die nebenan gemacht wurden (da entschied sich Jonas für ein Bild zusammen mit seinem Papa). Es gab ein Kasperltheater und Märchenerzählungen passend zum Thema.
Wir begannen allerdings das Fest mit einer Bastelarbeit, die nicht ganz so zum Thema passte. Wir fertigten einen Regenmacher-Stab. Da  musste man in eine lange Papprolle Nägel hämmern. Das hat Jonas richtig fleißig gemacht, allerdings schlug er doch mit dem Hammer öfter mal auf Papas Finger, da er die Augen immer irgendwo anders hatte ... Die Rolle wurde mit feinem Kiesel befüllt und an beiden Enden mit einem Korken verschlossen. Das gibt ein richtig schönes beruhigendes Rauschen. Anschließend verzierten wir die Röhre noch mit Wolle und Garn. Diese Arbeit fand Jonas nicht so prickelnd, und ließ uns kurzerhand sitzen. Er hat dann lieber mit Julius am Bachlauf Schiffchen fahren lassen und am Brunnen ordentlich Wasser gepumpt. Zum Glück war es schön warm und die Kleider sind schnell wieder getrocknet ...
Jakob war in der ganzen Zeit auch kaum zu sehen (nur wenn er Hunger oder Durst hatte). Er traf einige seiner "alten" Kindergartenfreunde wieder und mit ihnen spielte er lieber Fußball als irgend etwas zu basteln. Als wir nach vier Stunden langsam nach Hause gehen wollten, hat sich Jakob dazu entschlossen, zwei Flaggen zu malen. Zum Abschluss verzierten Jakob und Jonas doch noch einen Bilderrahmen, da ihnen eingefallen ist, dass Opa ja in zwei Tagen Geburtstag hat und dieses doch ein schönes Geschenk wäre. Als wir zu Hause waren, spielte Jonas dann erst einmal mit seinem neuen Feuerwehrauto. Dabei ist er dann auf dem Boden im Wohnzimmer eingeschlafen ... Es war also ein richtig gelungenes Sommerfest.


Endlich 4!

Am Dienstag war es endlich so weit. Jonas hatte seinen vierten Geburtstag. Morgens fing das Ganze schon damit an, dass Jonas ausgerechnet am Geburtstag wohl mal ausschlafen wollte. Jakob wartete schon sehnsüchtig, weil er Jonas noch vor der Schule sein Geschenk geben wollte. Schließlich hatte er ihm vom eigenen Taschengeld ein Skater-Männchen gekauft!
Zum Glück ist er sein Geschenk noch vor der Schule losgeworden, nachdem sich Papa dazu entschlossen hatte, Jonas doch zu wecken. Dieser freute sich natürlich sehr, auch über die Lego-Kiste von Mama und Papa. Nach dem Waschen und Anziehen ging es dann mit 30 Muffins und Apfelsaft in den Kindergarten. Dort hat er erst einmal mit seiner Gruppe gefeiert.
Nachmittags kam dann der Rest der Familie: Oma und Opa, die Papa-Oma und die drei Cousinen mit Onkel und Tante. Und die Geschenke waren alle total super! Vom Cowboy-Buch, über die Taucherbrille bis hin zum Feuerwehrauto war alles dabei, was das Jonas-Herz höher schlagen ließ. Die Feier ging dann abends um halb acht zu Ende. Und Jonas ging überglücklich ins Bett.
Am nächsten Tag haben wir dann seine vier besten Freunde zum Kindergeburtstag eingeladen. Zu den Einladungen hatte unser Sohn im Vorfeld schon konkrete Vorstellungen: Es mussten Dinosaurier drauf und auch auf den Servietten durften Saurier nicht fehlen. Die Einladungen waren nicht das Problem. Nachdem unser Papa Grafik-Designer ist, konnte dieser Wunsch sehr schnell erfüllt werden. Naja, und dem Internet sei Dank, sind wir dann auch an die Servietten gekommen. Und Saurier-Luftballons fŸr die Deko haben wir da auch noch gefunden!
Ich hatte für den Mittwoch einige kleine Spiele vorbereitet, an denen kein einziges Kind interessiert war. Selbst die Tierschachteln, die ich mit den Kindern nur fertig basteln wollte (das meiste hatte ich schon vorbereitet), durfte ich alleine fertig stellen. Zum Glück hatte ich Jakob, der mir noch dabei half. Schließlich sollten da ja noch die "Mitgebsel" rein.
Die Kinder, vor allem Jonas, hatten viel Spaß. Es gab keinen Streit und ich bin sogar noch ein paar Saurier-Muffins losgeworden. Und die Geschenke fand Jonas auch ganz toll. Es gab viele Spielsachen und eine Feuerwehr-DVD und ein Saurier-Puzzle. Nach den beiden Tagen war Jonas dann etwas geschafft, aber überglücklich. Schließlich war es sein erster richtiger Kindergeburtstag.



Gewitter und Unwetter

In dieser Woche gab es bei uns immer mal wieder kleine Gewitter. Jakob und Jonas haben, wie wahrscheinlich die meisten Kinder, ziemlich großen Respekt davor. Wenn es richtig blitzt und donnert, sitzen sie beide auf unserem Schoß und wollen gar nicht mehr weg. Natürlich gucken wir dann gemeinsam aus dem Fenster und sehen uns die Blitze an. Jakob erklärt dann auch, was er in der Schule schon alles über Gewitter gelernt hat. Je stärker das Gewitter ist, desto lauter reden sie auch davon.
Am Wochenende waren wir bei den Großeltern. Dort gab es am Donnerstag ein richtig schlimmes Unwetter. Ziegeln sind vom Dach gefallen und der Garten war total verwüstet. Wir waren den ganzen Samstag damit beschäftigt, Äste und Zweige einzusammeln und zu entsorgen. Die Kinder haben fleißig mitgeholfen und waren sehr froh, dass sie nicht am Donnerstag dabei waren. Als wir dann aber am Sonntag nach Hause fuhren, gerieten wir direkt in ein ähnliches Unwetter. Wir
konnten bald nicht weiter fahren, da die Sicht sehr schlecht war und auch ein ziemlicher Sturm aufkam. Wir sind erst einmal von der Bundesstraße runter, in eine kleine Ortschaft, gefahren. Die Kinder wurden beide unruhig, besonders
Jonas. Selbst das Hörspiel, das wir zur Beruhigung einlegten, hat nichts geholfen, da der Regen so sehr auf das Auto krachte, dass man kaum etwas verstehen konnte. Dann war auch noch in dem Ort eine Straße komplett überflutet und
überall lagen Äste auf der Straße. Jonas hatte Angst, dass wir nicht mehr weiter fahren können und dort festsitzen.
Als der Regen nachließ, ging es aber weiter und wir kamen gut zu Hause an. Jonas konnte am Abend gar nicht richtig einschlafen, weil er doch noch ganz schön Angst hatte.


Fliegerfest

Unsere Kinder sind immer sehr beeindruckt von Fliegern und Hubschraubern, wie wahrscheinlich fast alle Jungs. Wir gucken abends oft aus dem Küchenfenster und schauen die großen Flugzeuge an, die natürlich hoch am Himmel winzig klein aussehen. Und dann bewundern wir jeden einzelnen Kondensstreifen. Auch die Hubschrauber werden stets beobachtet, zumal in Würzburg diesbezüglich schon viel geboten wird.
Alle zwei Jahre findet das Flugfest am Schenkenturm statt. Wir waren dieses Jahr nun zum dritten Mal dabei. Jonas hat es dieses Jahr zum ersten Mal so richtig erlebt und war natürlich sehr beeindruckt. Die Kinder durften in einem großen Bundeswehr-Hubschrauber sitzen und konnten sich alles ganz genau innen ansehen. Und dann gab es auch noch einen Polizei-Hubschrauber, der Jonas besonders faszinierte. Alles, was mit Polizei oder Feuerwehr zu tun hat, ist sowieso total interessant.
Toll war auch die Gondel eines Heißluftballons. Auch da durften sich die Kinder hinein stellen und gucken, wie das so ist. Und das Ding hat laut Jonas sogar "Feuer gespuckt". Es standen tolle Doppeldecker da, die Jakob besonders cool fand und Jonas mit hin zerrte. Jonas hat sich allerdings auch sehr für das Karussell begeistert, in dem er dann auch unbedingt eine Runde fahren "musste".
Die Fallschirmspringer waren ein Höhepunkt, da die so super gelandet sind. Und sonst sieht man diese ja auch nicht hautnah. Und dann war da noch die Flugstaffel mit ihren roten Fliegern. Jonas hatte noch nie vorher vier Flieger zusammen gesehen, die auch noch ganz nah beieinander flogen und dann auch noch einen Looping drehten und dabei noch weißen Rauch raus bliesen. Zum Abschluss gab es dann für beide noch einen kleinen Flieger aus Styropor.
Am Montag hat Jonas natürlich auch sein Erlebnis seinen Kindergartenfreunden im Stuhlkreis erzählt. Es war also ein sehr gelungener Ausflug.


Kurztrip nach Paris

Letzte Woche haben wir uns spontan entschlossen nach Paris zu fahren. Wir konnten noch ein Hotel bekommen und am Donnerstag ging es dann los. Die Anfahrt war für die Kinder natürlich etwas lange. Zumal es Jakob im Auto beim Bücher lesen/anschauen ziemlich schnell schlecht wird. Aber irgendwie haben wir die sieben Stunden überstanden und sind dann auch schnell losgezogen.
Zum Glück gibt es ja in Paris die Metro, die einem lange Fußmärsche erspart. Und wenn es zu lange wird, gibt es ja auch an jeder Ecke Eis. Das macht so eine Tour für Kinder gleich viel erträglicher.
Sehr beeindruckt war Jonas vom Eiffelturm. Da wollte er gar nicht mehr weg. Wir haben auf jeden Fall alle wichtigen Sehenswürdigkeiten besucht. Für Kinder bieten sich besonders das Naturkundemuseum und das Paläontologiemuseum an. Da
gibt es tolle Wal-Skelette und auch Dinosaurier, was Jakob und Jonas sehr interessiert. Im Naturkundemuseum war Jonas besonders von den vielen Tieren beeindruckt. Den Louvre fanden beide nicht so gut, aber das war eben mal was für die Eltern.
Auf jeden Fall hatten wir vier schöne Tage in Paris. Leider wurde dann die Heimfahrt etwas abenteuerlich. Unser Auto machte auf halber Strecke auf der Autobahn schlapp. Glücklicherweise konnten wir uns noch auf einen Rasthof retten.
Da ging dann gar nichts mehr. Wir wurden in ein ziemlich kleines Dorf abgeschleppt. Unser Französisch ist leider nicht so gut und die Leute dort sprachen noch mit einem ziemlich schwer verständlichen Akzent. Irgendwie schafften
wir es dann doch noch bis zum Abend nach Metz - leider wieder mit dem Abschleppauto. Dort nahmen wir uns noch einmal ein Zimmer. Das Auto wurde dann am nächsten Tag erst repariert. Nachmittags um vier konnten wir uns dann endlich wieder reinsetzen und die letzte Hälfte des Heimweges antreten.
Ich muss sagen, Jakob und Jonas haben sich wacker geschlagen. Es war nicht ganz einfach. Zumal es in dem kleinen Ort nur ein kleines Café gab. Dennoch werden sie ihre Geschichte gleich am Montag in der Schule bzw. im Kindergarten erzählen. So was erlebt man schließlich nicht alle Tage ...


Schlosspark Dennelohe

In der Woche vor den Pfingstferien passiert im Kindergarten nicht mehr so viel. In den Ferien ist zwar auch offen - mit Einschränkungen im Programm, aber Jonas wird in den zwei Wochen Ferien machen. Das heißt, wir müssen uns ein paar interessante Programmpunkte ausdenken ...
Diese Woche waren wir zusammen mit Oma und Opa im Schlosspark Dennenlohe. Der Park bietet viele unterschiedliche Pflanzen aus aller Welt und viele  abenteuerliche Wege. Es gab viele Frösche, Libellen, Perlhühner, Enten  und so weiter. Wir konnten zum Beispiel eine Perlhuhnmutter beobachten, wie sie ihr Junges fütterte. Jonas fand es beeindruckend, dass die Mutter ständig ins Wasser taucht und dann das Futter aus ihrem Schnabel ihrem Kind in den "Mund" steckte.
Interessant waren auch die vielen braunen und grünen Frösche in einem kleinen Teich. Jonas war total begeistert, zumal die Tiere ja bis jetzt Thema im Kindergarten waren. Wir haben einige Käfer entdeckt, die wir bisher noch nicht gesehen hatten.
Toll war es auf der Bambusinsel. Alleine auf dem Weg dorthin gab es einen großen Gong, den Jonas ständig mit den Fäusten schlug. Dann mussten wir auf Steinen das Wasser überqueren, damit wir auf die Insel kamen. Von der Insel weg gab es auch eine kleine Hängebrücke, auf der natürlich extra hin und her gewackelt wurde. Durch den "Dschungel" war eine kleine Verfolgungsjagd von Jakob und Jonas Pflicht. Zu diesem Abenteuer passte dann noch die "Floßbrücke", bei der man sich an einem Seil festhalten konnte. Natürlich wurden auch die Floße von den Kindern kräftig hin und her gewackelt. Trotz des vielen Wassers ist aber keiner ins Wasser gefallen. Was uns Erwachsene sehr gewundert hat. Die Ersatzkleider waren in meiner Tasche! Auf jeden Fall war es für beide ein sehr schöner Ausflug. Es kam kein einziges Mal die Frage danach, wann wir wieder gehen ...



Erstes Fußballturnier

Am Montag ist Jonas ganz stolz mit seiner ersten, selbst verdienten Medaille in den Kindergarten gegangen und hat von seinem ersten erfolgreichen Fußballturnier berichtet. Seit vier Wochen geht nun Jonas regelmäßig zweimal die Woche mit Jakob zum Fußballtraining. Und letzten Sonntag gab es bei dem Turnier extra ein eigenes Spiel für die "Kleinen". Normalerweise dürfen bei den Turnieren immer nur die Größeren und Guten spielen. Aber dieses Mal gab es ein zusätzliches Spiel, weil bei einem der Gegner auch viele Kleine dabei sind, die sonst nie dran kommen.
Jonas bekam natürlich ein Trikot der Würzburger Kickers und freute sich sehr über seinen Einsatz. Er war sogar von Anfang an dabei. Er ist sehr viel gerannt (ehrlich gesagt mehr als sein großer Bruder bei seinen drei Spielen zusammen!) und hat auch versucht den Ball zu bekommen. Und es hat tatsächlich einmal (!) geklappt. Aber ein Ballkontakt ist besser als gar keiner. Das Spiel wurde manchmal unterbrochen, um Schnürsenkel zu binden oder auch um Trost zu spenden. Zum Glück waren Jonas' Schuhe aber bestens geschnürt (der Vorteil einer Doppelschleife) und gefoult wurde er nicht.
Nach der Hälfte des Spiels musste er mal raus, damit ein anderes Kind dran kam. Aber dann hat sich nach kürzester Zeit wieder ein anderes Kind verletzt und er musste wieder ran. Schließlich gewannen die Kickers auch noch 3:1 und unsere Jungs waren überglücklich.
Ein weiteres Highlight war eine große Wasserwanne, in die man ganz hervorragend die Köpfe zur Abkühlung stecken konnte. Was wirklich prima war, nachdem es schon am Morgen sehr heiß war. Nun möchte Jonas natürlich öfter spielen, da so eine Medaille schon etwas ganz Besonderes ist. Ab September werden einige der Großen in die U9 wechseln, unter anderem auch Jakob. Dann bekommt vielleicht auch Jonas noch einmal seine Chance.


Kleine Tiere

Diese Woche wurde im Kindergarten das Thema "Kleine Tiere" durchgenommen. Die Kinder malten Bilder mit Ameisen, Käfern, Schmetterlingen, Fröschen und so allerlei Insekten. Jonas hat mit Wasserfarben ein Bild mit Ameisen gemalt, welches - wie die übrigen Bilder auch - im Kindergarten ausgestellt wird. Jonas ist dabei auch eingefallen, dass er ja ein Buch über Schmetterlinge hat, das er dann gleich am nächsten Tag in den Kindergarten mitgenommen hat.
Aus Buntpapier haben die Kinder einen Frosch gebastelt. Darüber hinaus haben sie ein Lied mit dem Titel "Kleine Tiere mögen wir" gelernt. Zu diesem Thema hat Jonas dann auch gleich von seinen Erlebnissen erzählt.
Im Herbst hatten wir bei Oma im Wald einen Hirschkäfer entdeckt, der den Baum herunter krabbelte. Das hat ihn sehr beeindruckt, da ein Hirschkäfer ja schon ordentlich groß ist. Dann hat er wohl auch erzählt, dass er schon von einer
Biene gestochen wurde. Das hat er sich gut gemerkt. Es ist nämlich schon zwei Jahre her. Damals saß er im Kinderwagen und fing auf einmal richtig schlimm an zu schreien. Zum Glück passierte das Ganze ca. 100 m von unserem zu Hause und
ich hatte den Stachel in der Hand schnell gefunden und konnte sie gleich kühlen. Aber das vergisst er bis heute nicht. Und ehrlich gesagt, wird er manchmal schon etwas panisch, wenn Wespen, Bienen und Co. um ihn herum schwirren.
Aber seit sie im Kindergarten das Thema behandeln, geht er immer mit forschenden Blicken durch die Natur. Er beobachtet die Feuerwanzen an den Blumen, die Ameisen und beobachtet Marienkäfer. Und dann hat sich auch noch eine Libelle mitten in der Stadt verirrt. Sie saß mitten auf der Stra§e, als wir von der Schule nach Hause gelaufen sind. Das war für Jakob und Jonas sehr interessant. Jakob erklärte Jonas auch gleich, dass Libellen vor allem am Wasser zu finden sind und auf dem Asphalt gar nichts zu suchen haben. Jedenfalls ist es gut, dass sie im Kindergarten auch so Einiges über die Natur lernen.


Gesunde Zähne

Am Mittwoch kam Jonas strahlend mit einer Tüte vom Kindergarten nach Hause. Ganz stolz zeigte er uns den Inhalt: eine Zahnbürste, Zahnpasta und einen Becher. Dazu noch ein kleines Malbuch. Im Kindergarten hatten sie nämlich Besuch von einer Zahnärztin der LAGZ (LandesArbeitsGemeinschaft Zahngesundheit). Sie erzählte von gesunden Zähnen, gesundem Essen und vom richtigen Zähneputzen.
Zur Vorbereitung auf diesen Besuch lernten die Kinder ein Lied zum Thema Zähne und sprachen auch über richtig gesundes Essen. Ehrlich gesagt, interessiert sich Jonas überhaupt nicht für gesundes Essen. Am liebsten isst er Nudeln (am besten ohne Soße), Gemüse lehnt er dankend ab. Dafür mag er Schokolade richtig gerne. Alle anderen Sü§igkeiten interessieren ihn aber wieder nicht. Außerdem trinkt er nur stilles Wasser - Saft oder Limonade mag er nicht.
Jonas war vor zwei Wochen mit Jakob wieder einmal zur halbjährlichen Kontrolle bei unserer Zahnärztin. Sie war zufrieden mit seinen Zähnen, sie wurden nur noch mal richtig poliert. Das fand Jonas sehr lustig, weil es so gekitzelt hat. Zu Hause wird natürlich auch fleißig geputzt. Morgens und tagsüber darf er selbst Zähne putzen, abends vor dem Schlafen gehen, übernehmen das Mama oder Papa. Jonas putzt zwar ganz gut, aber mehr vorne und weniger die Backenzähne ...
So konnte er im Kindergarten ganz stolz erzählen, dass er gesunde Zähne hat. Das Wichtigste aber war die Tüte, die sie geschenkt bekommen haben. Jakob hatte vor ein paar Wochen den Besuch der LAGZ in der Schule und dabei schon so eine Tüte mit nach Hause gebracht. Nur die Zahnbürste war größer und der Becher hatte einen anderen Aufdruck. Aber das war Jonas egal!


Fußballtraining

Jakob spielt seit circa einem Jahr bei den Bambini der Würzburger Kickers Fußball. Jeden Dienstag und Donnerstag hat er Training. Jonas und ich bringen ihn immer am Dienstag hin und bleiben auch dort. Donnerstags übernimmt normalerweise immer der Papa.
Letzten Donnerstag mussten allerdings wir mit, da unser Papa es nicht rechtzeitig aus dem Büro geschafft hat. Für Jonas ist das Warten auf dem Fu§ballplatz manchmal ganz schön langweilig, besonders wenn das Wetter schlecht und kalt ist. Manchmal schießen wir den Ball hin und her, oft schauen wir auch einfach nur zu.
In den letzten Wochen hat Jonas immer mal versucht am Spielfeldrand die Übungen seines großen Bruders nachzumachen. Am  vergangenen Donnerstag haben wir uns auch den Ball zugespielt und auf einmal hat Jonas aufgehört und sich wieder an den Spielfeldrand gesetzt. Ich habe ihn gefragt, ob er mal beim Training mitmachen wolle. Er sagte dann ziemlich vorwurfsvoll, dass er nicht mitmachen könnte, da er ja kein Trikot und keine Trainigshose hat (er war mit Jeans und T-Shirt da.)
Kurzerhand hat er sich dazu entschlossen, Jakobs lange Trainigshose anzuziehen, die natürlich viel zu groß war. Nachdem wir die Hose ein paar mal umgeschlagen und oben am Bund gut zusammengebunden hatten, musste ich mit ihm aufs Spielfeld und die beiden Trainer fragen, ob er mal mitmachen darf. Die beiden hatten nichts dagegen. Also hat Jonas losgelegt. Er hat bei allen Übungen eifrig mitgemacht, wenn auch nicht ganz so erfolgreich. Aber es hat für das erste Mal prima geklappt. Beim Torschusstrainig ist der Trainer bei ihm extra aus dem Tor, damit er rein treffen konnte. Nach jedem seiner Treffer (es waren drei, was er jedem, der es hören wollte oder auch nicht, erzählte) rannte er strahlend zu mir zum "Abklatschen". Jakob hat sich auch toll um ihn gekümmert. Er hat ihm manche Übungen noch einmal erklärt und beim Spiel am Schluss der Trainingseinheit hat er aufgepasst, dass Jonas nicht umgeworfen wird. Selbst der Papa kam noch für die letzte halbe Stunde, um unsere beiden Sprösslinge auf dem Feld zu begutachten.
Jedenfalls ist Jonas nun auch total Fußball begeistert. Und auch die Trainer haben gesagt, er dürfe ab jetzt doch jedes Mal mitmachen. Es ist halt schon etwas anderes, richtig beim Training mitzumachen, als ständig nur im Flur oder im Park zu spielen. Und vor allem ist es schön, dass sich auch sein Bruder freut, wenn er mit auf dem Platz ist. Er leiht ihm extra jetzt eines seiner Trikots!


Elterntagsfest

Unser Kindergarten gibt jedes Jahr zwischen Muttertag und Christi Himmelfahrt (Vatertag) in den einzelnen Gruppen eine Elterntagsfeier. Die Kinder sind wochenlang mit der Vorbereitung beschäftigt: mit Spielen, Liedern, Malen von
Familienbildern, Vorbereiten von kleinen Theaterstücken und dem Basteln eines Geschenkes für die Eltern.
Am Freitag war es wieder soweit. Bei einigen Kindern waren beide Elternteile anwesend, unser Papa konnte leider nicht dabei sein. Für Jonas war das in Ordnung, da wir ihm das schon vorher erklärt hatten. Am Anfang haben die Kinder zwei Lieder gesungen und dann gab es ein paar einleitende Worte von Bettina, der Erzieherin unserer Gruppe.
Es ging dieses Jahr um Kostbarkeiten wie Edelsteine, Gold etc. aber eben auch um andere "Schätze", nämlich die Natur oder eben die Menschen, die den Kindern am wichtigsten sind. Dazu gab es passend auch ein kleines Theaterstück mit einem König, der seinen schönen Garten mit vielen Blumen und Bäumen als Schatz bezeichnete. Der Garten wurde mit bunten Tüchern am Boden dargestellt. Ein Diener hat den König belauscht, und dachte, es wäre ein Schatz unter den
Blumen vergraben. Mit einem Freund hat er nachts den ganzen Garten umgegraben. Am nächsten Tag war der ganze  Garten zerstört. Der König war sehr traurig, das Missverständnis mit dem Diener wurde aber aufgeklärt und schließlich hat der ganze Hofstaat beim Wiederaufbau des Gartens mitgeholfen.
Nach dieser Geschichte verteilten die Kinder dann ihre Elterngeschenke. Es waren kleine, goldene Schachteln mit bunten Steinen beklebt und gefüllt mit zwei Halbedelsteinen. Und es gab eine Rose dazu - wie jedes Jahr. Jonas hielt seine Rose und seine Schachtel während der ganzen Feier schön in der Hand. Auch als Bettina die Kinder aufforderte, ihre Geschenke den Eltern zu geben, weigerte er sich strikt. Als er aber mit dem Laufrad nach Hause fahren wollte, musste er mir wohl oder übel die Geschenke überlassen. Ich durfte sogar einmal in die Schachtel spitzen, musste aber schnell wieder den Deckel drauf machen, damit nichts verloren geht, weil der Papa ja schließlich auch noch die Schachtel aufmachen soll!! Es war jedenfalls einmal mehr eine sehr schön organisierte Feier in unserer Gruppe.


Fahrrad fahren

Jonas hat, wie viele Kinder mit drei Jahren, ein Laufrad. Damit fährt er jeden Tag zuerst mit Jakob zur Schule (Jakob hat einen City-Roller) und dann weiter in den Kindergarten. Mittags "rolltr" er vom Kindergarten in die Schule und dann nach Hause. Und natürlich ist auch sonst das Laufrad viel im Einsatz.
Nachdem er nun schon seit mehreren Wochen immer wieder Kunststücke übt (auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte ...) und die Füße auf die Ablage stellt und somit auch das Gleichgewicht gut halten kann, haben wir beschlossen, dass die Zeit reif fürs Fahrrad ist.
Am Sonntag war es dann so weit. Papa hat das Fahrrad ins Auto gepackt und ist mit ihm an eine geeignete Stelle am Main gefahren (natürlich ist der Fluss weit weg vom Fahrradweg!). Dort hat Jakob auch schon das Radfahren gelernt, also eine bewährte Stelle. Jakob war ein bisschen enttäuscht, dass er nicht mit durfte. Aber es gibt eben Dinge, die man besser ohne den großen Bruder macht. Auf jeden Fall kamen die beiden nach einer Stunde mit guter Laune zurück. Dann haben die beiden erzählt: Jonas hat sich auf das Rad gesetzt. Papa hat ihn ein bisschen gehalten, da das Anfahren natürlich noch nicht gleich klappt. Nach einem kurzen Anschubser ist er auch schon selbst gefahren. Er konnte gleich gut Kurven fahren und war sehr sicher. Er brauchte eben nur noch beim Aufsteigen und Anfahren Hilfe. Beim zweiten Übungsversuch in dieser Woche durfte auch der Rest der Familie im Würzburger Stadtpark teilnehmen.
Klar wollte Jonas Jakob und mir auch zeigen, wie toll er Fahrrad fahren kann. Da hat er sogar schon kleinere Hügel geschafft. NatŸrlich klappt das Anfahren immer noch nicht, schon gar nicht am Berg! Aber Jonas hatte beste Laune. Es ist eben super, wenn man wieder ein Erfolgserlebnis hat und sich dadurch viel "größer" fühlt. Und wir als Eltern können wieder etwas von der Liste "abhaken". Jetzt heißt es nur noch: üben, üben, üben! Dann fährt er bald Jakob davon. Das hat er zumindest gesagt!



Die kleine Cousine


Diese Woche feierten Jakobs' und Jonas' Cousinen Matilda und Emilia ihren 8. Geburtstag. Da sind wir natürlich hingefahren und haben mit ihnen gefeiert. Nach dem Geschenke auspacken sind die Kinder gleich zum Spielen übergegangen. Die beiden haben ja noch eine kleine Schwester, Carlotta. Sie ist zwei Jahre alt und mischt immer kräftig bei den Großen mit. Alle fünf hatten großen Spaß, egal ob beim Trampolin hüpfen, bei Ball über die Schnur (hier mehr die Großen) oder im Sandkasten (das war natürlich eher die Beschäftigung für die beiden Kleineren) und es blieb auch noch ein bisschen Zeit, um zwischendurch etwas zu essen.
Egal, wann sich die fünf treffen, Jonas hat immer das Bedürfnis, sich um Carlotta zu kümmern (und ausgerechnet am Vormittag ist Carlotta hingefallen und musste am Hinterkopf genäht werden. Aber es ging ihr den Umständen entsprechend gut.) Manchmal ist sie von Jonas' Führsorge genervt und schimpft ihn und gelegentlich wehrt sie sich auch. Was alle anderen dann auch nur zu gut verstehen können und ihm erklären, dass er jetzt doch mal aufhören soll. Nur leider ist das Jonas total egal, spätestens nach ein paar Minuten kommt er wieder ... Carlotta ist schlie§lich kleiner, und um die Kleinen muss man sich eben kümmern!
Meistens haben die beiden zusammen aber viel Spaß. Sie spielen Fangen, schauen Bücher an oder machen sonst so manchen Unsinn. Am Geburtstag spielten beide eine ganze Zeit lang "Familie". Jonas war natürlich der Papa und Carlotta war mal die Mama, dann wieder das Kind. Sie fand es nach einer Zeit aber gar nicht mehr so lustig, dass Jonas ständig den Puppenwagen durch die Gegend schob und sie ihn gar nicht haben durfte. Ist ja schließlich auch ihrer. Nach drei Stunden sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Jonas war glücklich, dass er Carlotta getroffen hat, und ist dann auch gleich im Auto eingeschlafen.
Wenn sich die fünf Kinder treffen (was regelmäßig passiert) ist das wirklich immer entspannt. Sie verstehen sich alle sehr gut und es gibt wirklich äußerst selten Zoff, und wenn, dann meistens mit den eigenen Geschwistern. 


Ostern

Jakob meinte, man müsse Osterglocken einpflanzen, damit der Osterhase kommt. Unsere Söhne waren natürlich am Ostersonntag sehr aufgeregt. Bringt der Osterhase auch tolle und leckere Sachen oder vielleicht doch nicht, weil sie
doch nicht so brav waren?
Am Sonntag kommt der Osterhase jedes Jahr in Omas Wald. Auch die drei Cousinen der beiden, die Zwillinge Matilda, Emilia (beide 8) und Carlotta (2) sind immer dabei. Der Osterhase versteckt im Wald überall gekochte, aber auch
Schoko-Eier, die von den Kindern gesucht und meistens auch gefunden werden. Diese werden alle auf einem "Berg" gesammelt und zum Schluss gerecht aufgeteilt. Da gibt es auch keinen Streit. Und dann bekommt natürlich jedes Kind noch sein "ganz persönliches" Osternest. Das wird immer besonders gut versteckt.
Unsere Söhne waren nach kurzer Suche beide sehr begeistert, da beide auch Spielsachen bekamen, die sie sich "schon immer" gewünscht haben. Bei Jonas war es ein kleines Playmobil-Motorrad, ein Schleich-Büffel und ein kleiner Lego-
Flieger. Und das Wichtigste: endlich die guten Eier, Käfer und Karotten aus Schokolade! Jonas mag Schokolade sehr.  Alle anderen Süßigkeiten rührt er nicht an. Aber Schokolade geht immer. Wenn es nötig ist, auch zum Abendessen! Leider machen da seine lieben Eltern nicht mit.
Und Jakob bekam ein Dinosaurier-Ausgrabungsset. Beide waren überglücklich, genauso wie ihre drei Cousinen.
Auf jeden Fall war der Ostersonntag ein gelungener Tag und die Kinder hatten alle viel Spaß bei Oma im Wald.
Am Ostermontag sind wir zu den Großeltern gefahren. Und da gab es auch noch etwas vom Osterhasen. Die logische Erklärung der Kinder: "Der Osterhase hat wohl nicht genau gewusst, wo wir an Ostern sind, deshalb hat er vorsichtshalber auch zu Oma und Opa was für uns gebracht. Und da hat er auch nicht die gleichen Sachen rein, damit nichts doppelt ist."
Jakob glaubt natürlich nicht mehr so richtig an den Osterhasen. Aber er macht mit, und sagt auch nicht zu Jonas, dass es ihn nicht wirklich gibt. Das finden wir als Eltern natürlich toll.


Ostern im Kindergarten

Nachdem in der Schule jetzt Osterferien sind, hat der Kindergarten vergangene Woche schon seine Osterfeier abgehalten, da erfahrungsgemä§ in den Ferien viele Kinder mit schulpflichtigen Geschwistern fehlen.
Im Laufe der Woche wurden also weiter Ostereier gestaltet, Bastelarbeiten gemacht und die Krönung war am Freitag die Osternest-Suche im Garten. Am Montag haben die Kinder noch ein zweites Nest gebastelt und Jonas hat gemeint, dass dieses wohl vom Osterhasen "gefüllt" wird. Das hat ihm Bettina (die Erzieherin) so gesagt.
Am Dienstag kam er dann ganz aufgelöst nach Hause, weil der Osterhase die ganzen Nester mitgenommen hat, anstatt etwas hinein zu tun. Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass der Osterhase sie bestimmt nur ausgeliehen hat, um sie zu befüllen und ihm gesagt, er soll einfach einmal abwarten. Mittwoch und Donnerstag kam er immer meckernd nach Hause. Die Nester waren immer noch weg ... Am Freitag kam er dann strahlend mit seinen beiden Nestern aus dem Kindergarten. Das eine gefüllt mit seinen angemalten Eiern und das zweite, vorübergehend verschwundene, mit zwei gefärbten Eiern und einem Osterhasenkeks. Da war Jonas zufrieden.
Die Eier hat er zwar seinen Eltern geschenkt und den Keks seinem Bruder, weil ihm das alles nicht schmeckt, aber er war trotzdem glŸcklich! Jakob hat ihm noch vorsichtshalber erklärt, dass ja eigentlich Ostern noch nicht ist und der Osterhase bestimmt noch ein Nest an Ostern selbst bringt. Da hat sich Jonas noch dunkel an das letzte Jahr erinnert und gemeint, dass da bestimmt dann etwas drin ist, was ihm schmeckt - nämlich Schokolade! Und vielleicht auch ein kleines Spielzeug!? Schließlich haben wir laut Jakob ja extra auch Osterglocken gepflanzt, damit der Osterhase auch nach Hause kommt. Dann kann ja jetzt nix mehr schief gehen ...


Ostervorbereitungen

Beim Eier ausblasen war Jonas diese Woche eine "große Hilfe". Während seine Mutter mit hochrotem Kopf da saß und die Eier ausgeblasen hat, war er fleißig beim "Anfeuern". Aber dadurch sind es acht Eier geworden. Vier hat er am Montag mit in den Kindergarten genommen. Da verzieren die Kinder dieses Jahr die Eier in Wachsbatik und Filz. Drei seiner vier mitgebrachten Eier hat er wohl schon verziert. Und eines hat er seinem Freund Julius geschenkt, da der noch keine dabei hatte.
Am nächsten Tag wollte er unbedingt auch noch die restlichen Eier mit in den Kindergarten nehmen - es könnten ja auch andere Kinder noch keine Eier dabei haben ... Nachdem ich dann zu Hause noch ein paar Eier ausgeblasen hatte (es gab diese Woche viel Rührei und Kuchen), haben wir auch zu Hause noch ein paar bemalt. Das hat unseren Söhnen sehr viel Spaß gemacht - und es ist auch kein Ei zu Bruch gegangen!
Auch das Osternest hat Jonas im Kindergarten schon fertig. Die Nester sehen auch jedes Jahr anders aus - und immer sehr schön. Dieses Jahr sind es Spankörbchen, die mit bunten Eiern, Blumen und Hasen aus Filz beklebt sind. Jonas hat allerdings auf den Hasen verzichtet, und auch auf die Blumen. Blumen sind nämlich "Mädchenkram" (ich dachte immer,  dieser Satz kommt erst in ein bis zwei Jahren!). Warum er den Hasen nicht wollte, wissen wir bis heute nicht. Das Ergebnis sehen wir dann am Freitag vor den Osterferien. Da werden die verzierten Eier ins Nest gelegt und mit nach Hause genommen. Nun sind wir gespannt, wie viele seiner Eier heil auf unserem Osterstrauß landen.


Frühling

Der Frühling ist nun da, es wird wärmer, die Blumen blühen und alles wird grün. Das ist natürlich auch im Kindergarten ein interessantes Thema.
In der Gruppe wurde in dieser Woche der Frühling mit einem Spaziergang im Park eingeläutet. Die Kinder beobachteten, wo die Knospen überall sprießen und welche Blumen und Bäume schon blühen. Und danach hat selbst Jonas ein bisschen von dem kleinen Ausflug erzählt.
Die Gruppe hat im Kindergarten ein kleines Beet mit Samen angepflanzt und wird dieses im Lauf der nächsten Wochen beobachten. Die Kinder sind natürlich schon alle ganz gespannt und hoffen auf eine üppige Blütenpracht. Und so war das auch zu Hause ein Thema.
Jonas wollte auch bei uns Frühlingsblumen haben, und beim Einpflanzen selbstverständlich "helfen". Im letzten Jahr hat ihn das noch nicht interessiert, da hatte nur immer Jakob mitgemacht, aber nun war auch Jonas zu jeder "Hilfe" bereit. Also haben wir drei unsere beiden Balkone mit bunten Frühlingsblumen bepflanzt: mit gelben Osterglocken, roten Ranunkeln, blauen Vergissmeinnicht und so weiter. Ich glaube, ich muss nicht näher darauf eingehen, dass unsere hellgrauen Balkonfliesen nach der Aktion nicht mehr zu sehen waren ...
Und dann kam auch noch diese Woche der Anruf von Oma und Opa, ob wir nicht im Garten helfen könnten. Und das haben wir selbstverständlich getan. Die Erwachsenen haben die Büsche zurecht geschnitten und die Kinder haben die abgeschnittenen Zweige und Äste aufgesammelt. Jonas hat sich auch im Garten der Großeltern um die Frühlingsblumen gekümmert ... Jetzt wird immer flei§ig gegossen und geguckt, wie viele Blüten schon nicht mehr so schön sind. Es ist schön, Kinder bei solchen Kleinigkeiten zu beobachten und sie mit so wenig Aufwand gut gelaunt zu sehen ...


Gute Freunde

Jonas hat ein paar gute Freunde im Kindergarten, er hat aber auch einen besten Freund, und das ist Julius. Die Erzieherin sagt immer, die beiden seien ein Herz und eine Seele. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass sie beide das gleiche "Schicksal" teilen. Sie sind beide gleich alt und haben einen großen Bruder in der ersten Klasse.
Jeden Tag nach dem Kindergarten erzählt uns Jonas, was er mit seinem Freund Julius so alles erlebt und wer sie geärgert hat. Vorsichtshalber verschweigt er selbst aber, wen er so alles geärgert hat ...
Nun ist es so, dass sein großer Bruder Jakob gerne und regelmäßig seine Freunde zum Spielen einlädt bzw. er bei seinen Freunden eingeladen ist. Über die Besuche von Jakobs Freunden freut sich Jonas auch sehr. Nur sind die Großen darüber gar nicht so glücklich, weil der Kleine "nervt".
Doch damit ist jetzt endlich Schluss. Am Donnerstag hatte das Leid ein Ende. Da durfte Jonas nämlich zum ersten Mal zu Julius. Und es war ein Bombenerfolg. Als ich ihn nach zweieinhalb Stunden wieder abgeholt habe, war er überglücklich und wollte gleich, dass Julius uns am Freitag besucht. Am Freitag haben sich die beiden dann zwar nur im Kindergarten getroffen (Mütter haben eben manchmal auch etwas vor), aber da hat es beiden auch sehr gut zusammen gefallen. Und das nächste Treffen ist schon ausgemacht ...


Spiele

Jonas hat als kleiner Bruder in so manchen Dingen das Nachsehen. Umso überraschender ist es, wenn Jakob nun auf einmal beim Memory-Spiel" gegen den "Kleinen" verliert. Die Freude von Jonas ist natürlich riesengroß. Und so mancher Freudentanz oder -schrei bleibt auch nicht aus! Zumal es ein absolut großes Erfolgserlebnis ist, beim Spielen zu gewinnen, wo man sonst nur bei Mama oder Papa gesessen und zugesehen hat. Jonas gewinnt nun immer mehr beim Memory und fragt dann auch manchmal nach, ob er den anderen Mitspielern (Papa, Mama oder Jakob) einen Tipp geben soll, wo die zweite, passende, Karte liegt. Und seine Tipps sind wirklich gut!
Auch im Kindergarten fängt er nun mehr und mehr an sich für Gesellschaftsspiele zu interessieren. "Uno" ist in unserem Kindergarten ein sehr populäres Spiel. Das hat Jakob schon immer gerne gespielt. Und nun findet auch Jonas großen Gefallen daran - das bestätigt auch die Erzieherin. Die Zahlen zu erkennen ist natürlich noch ein bisschen schwer, aber zum Glück gibt es ja in dem Spiel auch Farben. Und "Uno Junior" ist laut Jonas nur für Babys.
Bei uns zu Hause ist es so, dass sich die Kinder vor dem zu Bett gehen noch ein Spiel aussuchen dürfen. Jonas spielt auch gerne "Mensch ärgere Dich nicht!". Auch dieses kann er mittlerweile ganz gut alleine spielen. Die Wutausbrüche beim Verlieren hat er zum Glück (noch) nicht. Da leistet Jakob im Moment noch ganze Arbeit. Wir sind schon gespannt, wie es in nächster Zeit weiter geht. Oft werden die Kleineren unterschätzt - zugegeben - auch manchmal von den Eltern.


Helau!

Unser Kindergarten in Würzburg ist wirklich toll. Jedes Jahr nach Dreikönig überlegt sich jede Gruppe ein Thema, das über mehrere Wochen behandelt wird und dazu gibt es dann am Donnerstag vor Fasching ein Fest.
In diesem Jahr ging es um die Wüste. Jonas erzählte uns immer wieder von der heißen Wüste, von Sand, Sonne und, und, und. Und am Donnerstag war es dann so weit! Jonas war auf dem Wüstenfest eine Palme!
Mit ganz einfachen Mitteln wurden die tollsten Verkleidungen gemacht, es gab zum Beispiel Schlangen, Springmäuse, Dromedare, Tuareg und, wie schon erwähnt, Palmen. Zu essen gab es Sandkuchen und andere „Wüsten-Spezialitäten“. Am Faschingsfreitag durfte jedes Kind dann mit eigener Verkleidung in den Kindergarten kommen.
Bei uns war schon seit Wochen klar, wie sich Jonas verkleidet – nämlich als Feuerwehrmann. Das hat er wohl von seinem großen Bruder. Jakob hatte im Kindergarten auch schon die Feuerwehrmann-Ausrüstung. Und seine Leidenschaft für diesen Beruf ist auch in der Schule noch geblieben. Während seine Schulfreunde Jedi, Klon-Krieger oder Harry Potter waren, wollte Jakob nur eines sein: Feuerwehrmann.
Ja, und dann waren wir über das Faschingswochenende mit zwei Feuerwehrmännern unterwegs. Aber man muss sagen, auf dem Faschingsumzug in Würzburg waren beide der totale Hingucker. Und es gab auch viele Süßigkeiten von den Festwagen, nachdem beide auch kräftig „Helau“ gerufen haben. 


Hallo!

Mein Name ist Silvia Zugelder-Lenz, ich bin verheiratet, 37 Jahre alt und Mutter von zwei Söhnen. Über Jakob (6) und vor allem Jonas (3) werde ich in den nächsten Monaten regelmäßig berichten.
Als Diplom-Betriebswirtin habe ich in Werbeagenturen gearbeitet, bis 2004 Vollzeit, nach der Geburt von Jakob dann Teilzeit. Momentan bin ich allerdings hauptsächlich Hausfrau (heute wohl besser bekannt unter dem Begriff „Familienmanagerin“). Dieses wird sich aber wahrscheinlich im Laufe des Jahres noch ändern. Allerdings muss ich sagen, dass es den Kindern in der Übergangszeit (vor allem vom Kindergarten zur Schule) sehr gut getan hat, dass ich zu Hause war.
Jakob ist seit September in der Schule, Jonas war von Mai bis August nachmittags im Kindergarten, seit September ist er ein Vormittagskind. Als Kindergartenkind erlebt man eine ganze Menge! Und davon werden wir in der nächsten Zeit berichten!


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